Heidelberg sendet Gruß zum jüdischen Neujahrsfest und betont Schutz vor Antisemitismus
- Zum jüdischen Neujahrsfest Rosch ha-Schana richtet die Heidelberger Stadtspitze einen Gruß an die Bevölkerung.
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Heidelberg. Zum jüdischen Neujahrsfest Rosch ha-Schana am Freitag, 11. September richtet sich die Stadtspitze mit einem Grußwort an die Heidelberger Bevölkerung und an Jüdinnen und Juden in der Stadt. Oberbürgermeister Eckart Würzner und Bürgermeisterin Stefanie Jansen verbinden den Neujahrsgruß mit dem Appell, jüdisches Leben in Heidelberg sichtbar zu halten und zu schützen.
Würzner und Jansen betonen in dem Text, Rosch ha-Schana stehe für einen Neubeginn und für Rückblick und Besinnung. Gleichzeitig heben sie hervor, jüdisches Leben gehöre in Heidelberg zur Gegenwart und zur gemeinsamen Zukunft und bereichere die Stadt unter anderem in Kultur, Bildung und gesellschaftlichem Engagement.
Meldestelle bei antisemitischen Vorfällen
Die beiden verweisen auch auf eine besondere Verantwortung nach der Schoah. Jüdinnen und Juden müssten in Heidelberg ihren Glauben frei leben, Traditionen pflegen, Kultur gestalten und sich selbstverständlich im öffentlichen Raum bewegen können. Die Stadt unterstützt nach eigenen Angaben mit einer kommunalen Meldestelle zu antisemitischen Vorfällen dort, wo diese Selbstverständlichkeit bedroht wird.
Das Grußwort schließt mit Wünschen für das neue Jahr 5787. Es solle Raum geben für Freude, Gemeinschaft, Tradition, neue Ideen, Diskussion und Begegnung. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, stammt das Grußwort von Oberbürgermeister Eckart Würzner und Bürgermeisterin Stefanie Jansen.
Wer die Stadt Heidelberg erreichen möchte, nutzt die E-Mail stadt@heidelberg.de oder das Telefon 06221 58-10580.
Autor:Charlotte Basaric-Steinhübl aus Ludwigshafen |