Vom Handy-App-Inserat zum hohen Verlust: Heidelberger Opfer von Krypto-Betrug
- Trickbetrug am Telefon/Symbolfoto
- Foto: Polizei Bochum
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Heidelberg. Ein 64-jähriger Mann aus Heidelberg ist nach Polizeiangaben Opfer eines perfiden Kryptowährungsbetrugs geworden. Bereits im Juni 2025 war der Mann in einer Handy-App auf eine Anzeige gestoßen, die mit angeblich lukrativen Investitionen in Kryptowährungen warb. Nach der Kontaktaufnahme tätigte er zunächst eine Erstinvestition im dreistelligen Bereich.
In der Folge meldete sich ein vermeintlicher Finanzberater telefonisch bei dem 64-Jährigen und stellte hohe Renditen in Aussicht. Durch geschickte Überredung brachte der Betrüger den Mann schließlich dazu, sogar zwei Bankkredite aufzunehmen und auch diese Beträge in die angebliche Kryptoanlage zu investieren. Das Geld überwies der Geschädigte auf ein Konto in Malta.
Als trotz angeblich erzielter Gewinne keinerlei Auszahlung erfolgte, schöpfte der Mann Verdacht. Schließlich erkannte er den Betrug und erstattete am Montag Anzeige bei der Polizei. Der entstandene finanzielle Schaden beläuft sich auf mehr als 40.000 Euro. Das Polizeirevier Heidelberg-Süd hat die Ermittlungen wegen gewerbsmäßigen Anlagebetrugs aufgenommen.
Autor:Kristin Hätterich aus Mannheim |
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