Ermittlungen wegen sexueller Nötigung in Heidelberg: RP-Mitarbeiter freigestellt

Im Heidelberger Ankunftszentrum für Flüchtlinge sollen Frauen zu sexuellen Handlungen genötigt worden sein. (Archivbild) | Foto: Uwe Anspach/dpa
  • Im Heidelberger Ankunftszentrum für Flüchtlinge sollen Frauen zu sexuellen Handlungen genötigt worden sein. (Archivbild)
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Heidelberg. Für Menschen mit Asylantrag im Ankunftszentrum Heidelberg steht ein schwerer Vorwurf gegen einen Behördenmitarbeiter im Raum: Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen sexueller Nötigung. Der Mann arbeitete nach Angaben der Ermittler für das Regierungspräsidium Karlsruhe und wurde inzwischen freigestellt.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatte sich Ende Juni eine junge Frau an die Polizei gewandt. Sie wirft dem Beschuldigten vor, ihr in Aussicht gestellt zu haben, eine Abschiebung zu verhindern, wenn sie sexuelle Dienste leiste. Nach den Vorwürfen fühlte sich die Frau so unter Druck gesetzt, dass es zu einer sexuellen Handlung kam.

Weitere sechs Frauen ermittelt

Im Zuge der Ermittlungen wurde der mutmaßliche Täter den Angaben zufolge identifiziert. Danach stießen Polizei und Staatsanwaltschaft auf sechs weitere Frauen, die der Beschuldigte ebenfalls zu sexuellen Handlungen habe bewegen wollen. Diese Frauen seien auf die Forderungen aber nicht eingegangen.

Behörde reagiert mit Freistellung

Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat den Mitarbeiter nach Angaben der Staatsanwaltschaft freigestellt. Die Ermittlungen zu den Vorwürfen dauern an. dpa/red

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Autor:

Cornelia Bauer aus Speyer

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