Von Rebranken bis Tapetenresten: Ungewöhnliche Kunst im Heidelberger Museum
- Wer zum Ausstellungsende noch Fragen hat, kann bei einer Finissage direkt mit anderen Kunstinteressierten ins Gespräch kommen - Symbolbild
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Heidelberg. Zum Abschluss zweier Kunstpräsentationen rund um Frauen in der Kunst lädt das Kurpfälzische Museum am Mittwoch, 2. September, um 16 Uhr zur Finissage der Intervention 100 Jahre GEDOK ein. Wer die Ausstellungen bisher verpasst hat oder noch einmal gezielt nachfragen will, bekommt beim gemeinsamen Gespräch die zentralen Themen und Anliegen gebündelt.
Das Kurpfälzische Museum und die GEDOK Heidelberg verbinden den Termin mit Austausch und Musik. Das Treffen findet draußen und drinnen statt.
Darum geht es in den beiden Präsentationen
Seit April bespielt das Duo Art and Nature den historischen Innenhof des Museums mit einem Kubus aus Rebranken. Die Heidelberger Künstlerinnen Barbara Guthy und Soana Schüler fragen mit ihrer LandArt-Installation un/sichtbar, wie sichtbar oder unsichtbar Frauen in der Kunst und Künstlerinnen in Heidelberg sind. Die Installation lädt dazu ein, wegweisende Künstlerinnen der vergangenen 100 Jahre zu entdecken, mit Bezug zu Heidelberg und zum Kurpfälzischen Museum.
Parallel zeigt die Galerie der Moderne eine Pop-up-Ausstellung mit skulpturalen Kleidern von Johanna Reutter, Mitglied der Gedok Karlsruhe. Reutter fertigt ihre Kostüme aus recycelten Alltagsmaterialien wie Kalenderblättern, Tapetenresten, Stoffen, Verpackungsfolien, Geschenkpapier, Zeitschriftenseiten oder Zifferblättern. Die Kreationen treten im Rahmen von RE-THINKING in einen Dialog mit Gemälden und Skulpturen des 20. Jahrhunderts.
Wie die Stadtverwaltung Heidelberg mitteilt, ist der Eintritt zur Finissage frei.
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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