Sportkegeln 1. Bundesliga Männer DCU
SG Ettlingen muss in Plankstadt trotz gutem Spiels die Punkte lassen

Bester Ettlinger an diesem Tag: Thomas Speck mit genau 1000 Kegel
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In der 18. Spielwoche traf die SG Ettlingen in der 1. Bundesliga Männer der DCU als Tabellenneunter in der Mehrzweckhalle Plankstadt auf den Tabellenfünften Frei Holz Plankstadt. In der Bilanz der bisherigen Spiele gegeneinander standen zwar sechs Siege drei Niederlagen gegenüber, aber die Kurpfälzer konnten sich in den letzten beiden Jahren personell enorm verstärken und sind gerade zu Hause kaum zu schlagen. Insofern war es für die Ettlinger wichtig, auf den fallträchtigen Bahnen ein gutes Ergebnis zu erzielen, um sich alle Siegchancen offenzuhalten und auch für das Selbstvertrauen ein Zeichen zu setzen.

Vor dem Spiel musste Stammspieler Jörg Schneidereit aufgrund einer starken Grippe durch Christian Rosche aus der zweiten Mannschaft ersetzt werden, was die Ettlinger Mannschaft zusätzlich schwächte. Mit Kampfgeist wollte man dieses kleine Defizit allerdings ausgleichen und den Hausherren möglichst lange Paroli bieten.

Im Spiel über sechs Bahnen begannen auf Ettlinger Seite Dieter Ockert, Rainer Grüneberg und Gerd Wolfring gegen Andreas Tippl, Christian Schneider und Marco Mergenthaler auf Seiten der Gastgeber. Dieter Ockert, an diesem Tag nicht so gut aufgelegt, musste mit 957 Kegel gegen den besten Plankstädter Spieler Andreas Tippl mit 1041 Kegel schon gleich einen deutlichen Rückstand hinnehmen. Rainer Grüneberg konnte mit 974 Kegel seinen Gegner Christian Schneider mit 968 Kegel egalisieren und Gerd Wolfring mit 998 Kegel und seine Kontrahent Marco Mergenthaler mit 1000 Kegel glichen sich fast aus. So stand nach der Halbzeit ein Minus von 80 Kegel auf der Anzeige, was immer noch im Rahmen des Machbaren war.

Im Schlusstrio gingen Thomas Speck, Andreas Wolf und Christian Rosche gegen Thomas Hörner, Thorsten Vörg und Daniel Zirnstein auf die Bahnen. Thomas Speck mit genau 1000 Kegel und Thomas Hörner mit 1010 Kegel schlossen nach hartem Kampf fast auf Augenhöhe ab. Andreas Wolf konnte mit 968 Kegel gegen Thorsten Vörg, der nach 100 Wurf mit 429 Kegel gegen Kai Schneider ausgewechselt wurde und noch 468 Kegel erzielte, 71 Kegel für die Nordbadener Gäste zurückholen. Im Duell Christian Rosche gegen Daniel Zirnstein konnte der Plankstädter mit 1020 Kegel gegenüber 913 Kegel dann aber letztendlich die Punkte und den Sieg für die Hausherren sichern.

Mit 5804 Kegel zu 5936 Kegel präsentierten sich die Ettlinger zwar nicht schlecht und konnten auswärts endlich mal wieder ein gutes Ergebnis erzielen, die wichtigen Punkte blieben allerdings bei den Gastgebern, so dass man mit leeren Händen zurückkehrte. Da allerdings der TV Haibach, der sich derzeit auf dem Relegationsplatz befindet, ebenfalls verlor, bleibt der Abstand zum wichtigen Relagationsplatz mit 6 Punkten weiter konstant. In den letzten vier Spielen, davon drei Heimspiele, will die SG Ettlingen noch zum Relegationsplatz aufschließen, ist dabei aber auf Schützenhilfe angewiesen, denn aus eigener Kraft wird es fast unmöglich, den Relegationsplatz noch zu erreichen. Im einzigen verbleibenden Auswärtsspiel geht es gegen den Überflieger der 1. Bundesliga Männer, dem VKC Eppelheim, der auf eigener Anlage eigentlich nicht zu besiegen ist.

So bleibt am Ende dann vielleicht die Erkenntnis, dass möglicherweise zwei oder vier Punkte fehlen, um den Klassenerhalt zu schaffen. Diese wurden in der Vorrunde verschenkt, als die Ettlinger mit Verletzungssorgen und Krankheiten zu kämpfen hatten und keine konkurrenzfähige Mannschaft stellen konnten. Der Fokus geht nun aber zunächst einmal zum nächsten Heimspiel am 23.02.2019 in Ettlingen, wo der derzeitige Tabellenzweite KSV Kuhardt auf die Spieler um Kapitän Dieter Ockert wartet und wo man beweisen will, dass man zuhause wieder ein Macht geworden ist und keinen Gegner fürchten muss. Die Zuschauer sind herzlich willkommen, den packenden Kampf um die Relegation zu verfolgen, der Eintritt im Keglerheim Ettlingen in der Huttenkreuzstraße ist wie immer frei.

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