Hart erkämpfter Auswärtssieg in Rodalben bringt den zweiten Tabellenplatz
Ettlinger Sportkegler können auswärts doch noch gewinnen

Die Rodalbener Kegelbahnen sind nicht einfach zu bespielen
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  • Die Rodalbener Kegelbahnen sind nicht einfach zu bespielen
  • Foto: SG Ettlingen
  • hochgeladen von Thomas Speck

Der Spielplan der 6. Spielwoche der 2. Bundesliga Süd Männer der Deutschen Classic Kegler-Union führte die Ettlinger Sportkegler ins beschauliche Rodalben, in der Nähe von Pirmasens liegend, wo die Sportkegler von Fortuna Rodalben ihre Heimspiele in der dortigen TSR-Halle austragen. Die Pfälzer, vor dem Spiel auf dem 7. Tabellenplatz liegend, hatten bisher noch kein Heimspiel verloren, so dass die Ettlinger sich schon mit einer gewissen Ehrfurcht auf die Reise machten. Mit Andreas Christ spielt zudem einer der Top-Spieler der Liga in Rodalben und erzielt dort regelmäßig hohe Ergebnisse. Eben jener Spieler spielte auch schon in der Saison 2016 / 2017 für die Ettlinger, so dass die Ettlinger freundschaftliche Bande mit Rodalben verbindet und man sich regelmäßig freut, in diesen Begegnungen alte Freunde wiederzutreffen.

In Rodalben angekommen, bereitete man sich auf das Spiel vor und nach der Begrüßung durch den Schiedsrichter schickten die Ettlinger Gerd Wolfring und Jörg Schneidereit auf die Bahnen, die Fortunen stellten Karl-Heinz Bachmann und Markus Noll dagegen. Von Anfang an entwickelte sich ein spannender Wettkampf, bei dem Gerd Wolfring am Ende mit 995 Kegel ein starkes Ergebnis erzielte. Damit nahm er seinem Bahnnachbarn Karl-Heinz Bachmann mit 875 Kegel wertvolle Kegel ab. Jörg Schneidereit hingegen fand auf den unerbittlichen Bahnen nicht in sein Spiel und blieb mit 844 Kegel am Ende weit unter den Erwartungen. Sein direkter Gegner Markus Noll nutzte dies konsequent aus und zeigte mit 978 Kegel einen starken Auftritt. Somit mussten wir nach dem Startpaar ein Minus von 14 Kegel hinnehmen, das Spiel war aber dank eines super aufgelegten Gerd Wolfring weiter offen.

Im Mittelpaar sollten nun Rainer Grüneberg und Miroslav Pesko gegen Tobias Weber und Marc Sefrin die nötigen Kegel holen, um dem Schlusspaar eine gute Ausgangslage zu schaffen. Rainer Grüneberg begann gut und steigerte sich im Laufe seines Spiels und konnte dies am Ende mit 923 Kegel abschließen, sein Nebenmann Tobias Weber wurde nach drei Bahnen gegen Erich Walker ausgewechselt, zusammen kamen sie auf 855 Kegel. Miroslav Pesko, derzeit gut in Form, zeigte einen makellosen Auftritt und wurde dafür mit 953 Kegel belohnt, sein Bahnnachbar Marc Sefrin konnte ihm mit 918 Kegel nicht folgen. Dank eines beherzten Auftritts des Ettlinger Mittelpaars konnte nun ein Vorsprung von 89 Kegel an das Schlusspaar weitergegeben werden.

Würde dieser Vorsprung reichen? Thomas Speck und Dieter Ockert hatten nun gegen Andreas Christ und Bernd Rohr die schwere Aufgabe, den Vorsprung über die Ziellinie zu bringen. Thomas Speck hielt die ersten hundert Wurd Andreas Christ in Schach, musste sich aber am Ende aufgrund einer schwachen Schlußbahn dem Rodalbener Ausnahmespieler beugen. Mit 943 Kegel zu 1016 Kegel endetet dieses Duell deutlich zugunsten der Rodalbener und es keimte im Pfälzer Lager wieder Hoffnung auf. Dieter Ockert, an diesem Tag ungewohnt unkonzentriert, zeigte mit 894 Kegel einen eher schwächeren Auftritt, aber sein Nebenmann Bernd Rohr war an diesem Tag völlig von der Rolle und brachte mit 847 Kegel kein bundesligataugliches Ergebnis auf die Bahnen, so dass man sich nach langen 4,5 Stunden jubelnd in den Armen lag und den ersten Auswärtssieg der Saison feierte. Mit 5489 Kegel zu 5552 Kegel konnte man zwei wichtige Punkte im Kampf um die Tabellenspitze mitnehmen. Da Mitkonkurrent Heilbronn zuhause patzte, schob man sich nun auf den zweiten Tabellenplatz vor und liegt damit weiter im Soll.

In 14 Tagen kommt es nun am Samstag, 09.11.2019 um 14:00 Uhr im Ettlinger Keglerheim zum Kampf um die Tabellenspitze, wenn der Tabellenführer Stolzer Kranz Walldorf seine Visitenkarte in Ettlingen abgibt. Mit einer guten Heimleistung könnte man den ersten Tabellenplatz erobern, so dass man zu diesem Spiel auf gute Zuschauerbeteiligung und große Unterstützung hofft, der Eintritt ist wie immer frei.

Autor:

Thomas Speck aus Ettlingen

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