BriMel unterwegs
Idyllischer Ruppertsberger Klappstuhl-Abend
- 1. Ruppertsberger Klappstuhl-Abend unter den Platanen
- Foto: Brigitte Melder
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Ruppertsberg. Am 17. Juni hieß es „Klappstuhl und Picknick einpacken und zum 1. Ruppertsberger Klappstuhl-Abend in diesem Jahr fahren“. Die Band „AcouSo“ mit Jürgen aus Ruppertsberg und Peter aus Deidesheim zeigte beim Soundcheck zum Song „Knock’in on Heaven’s door“ von Guns N’Roses bereits was die Gäste heute erwarten würde, nämlich Akustik Rock. Beide begleiteten sich auf der Gitarre. Zwischen Kirche, Bürgerhaus und Schwesternhaus füllte sich der Platz unter den Platanen ab 18.30 Uhr stetig. Der Ruppertsberger Bürgermeister Peter Benoit war ebenfalls mit Freunden hier, um mit ihnen einen schönen Abend zu verbringen. Er erzählte, dass dieses Event in der Pandemiezeit vom ehemaligen Bürgermeister Heiner Weisbrodt gegründet wurde und immer vor dem Bürgerhaus stattfinde. Die Idee war, nicht gegen das Versammlungsverbot zu verstoßen und dennoch an der frischen Luft zu sein, denn frische Luft ist immer gesund. Eine Boulebahn sei ebenfalls vorhanden, falls jemand Lust habe Boule zu spielen. Und so ergab es sich, dass sich im Freien dieses Event mehrmals im Jahr etablierte. Heute war es das erste Mal in diesem Jahr und die Bürger bringen sich mit verschiedenen Kulturbeiträgen ganz zwanglosen mit ein. Das heutige Programm bestand aus drei Sets, das erste und das dritte mit „AcouSo“ und dazwischen gab es einen Special Act des Ruppertsberger Griechen Georgios mit griechischem Gesang, wobei ihn Jürgen an der Gitarre begleitete. Das Duo „AcouSo“ wird am 28. Juni im Deidesheimer Schlosspark auftreten und am 3. Juli gibt es am Sportplatz des TVR in Ruppertsberg Gesang zum Gyrosabend.
Um 19 Uhr fing das Duo „AcouSo“ mi ihrem kostenlosen Konzert an. Zwei Gitarren, zwei Stimmen, Essen, Trinken und mit Freunden quatschen, was will man mehr? Quer durch die Rocklandschaft zog sich das Repertoire von John Denver, Steve Goodman und Bob Seger bis zu deutschen Songs von Hannes Waders Lied „Heute hier, morgen dort“. Den Wunschtitel „Halleluja“ wolle man erst spielen, wenn es dunkel wird. Angeregte Gespräche und Gemeinsamkeit standen im Vordergrund und nette Gesten wie ein Glas Rieslingschorle sorgten dafür, dass man nicht auf dem Trockenen saß. Danke! Die Musikerfrauen sorgten immer für das Wohl ihrer Männer, damit die singende Kehle immer gut feucht war. „Hymn“ von Barclay James Harvest bildete den krönenden Abschluss des ersten Sets. Georgios war 35 Jahre lang Berufssänger und es sei eine „Weltpremiere“, dass er hier und heute Punkt 20 Uhr hier auftrete. Die kyrillische Schrift konnte denn auch nur er lesen, Jürgen musste nur die Noten können. Der kommentierte „Fühlt Euch heute wie am Strand von Griechenland und denkt Euch den Uso einfach dazu!“ Auch wenn man den griechischen Text nicht mitsingen konnte war es ein unterhaltsamer Abend und die Gespräche ebbten nie ab.
Empfehlung vom Bürgermeister war, am zweiten Wochenende im September zum „Tag des offenen Denkmals“ das Ruppertsberger Teehaus zu besichtigen. (mel)
Autor:Brigitte Melder aus Böhl-Iggelheim |
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