Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“
Gold Für Rumbach

Ortsbürgermeister Ralf Weber (Bildmitte) lässt den Einsatz um das letztjährige Starkregenereignis nochmals präsent werden und erläutert den Interessierten Bürgern und der Bundeskommission um ihren Vorsitzenden Reinhard Kubat (3 v. l.) das Engagement der Freiwilligen Feuerwehr, die aus dem alten Milchhäuschen ihren Lehrraum mit Fahrzeughalle gestaltet hat.
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  • Ortsbürgermeister Ralf Weber (Bildmitte) lässt den Einsatz um das letztjährige Starkregenereignis nochmals präsent werden und erläutert den Interessierten Bürgern und der Bundeskommission um ihren Vorsitzenden Reinhard Kubat (3 v. l.) das Engagement der Freiwilligen Feuerwehr, die aus dem alten Milchhäuschen ihren Lehrraum mit Fahrzeughalle gestaltet hat.
  • Foto: Thorsten Höh
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Rumbach. Nach der letzten Station der Bundeskommission in Rumbach steht tags darauf, nach einer vierwöchigen Bereisung von 30 Gemeinden in 13 Bundesländern, das Ergebnis fest. Als eine von acht Gemeinden bundesweit wurde Rumbach im Landkreis Südwestpfalz mit Gold ausgezeichnet!
Basberg, Bollstedt, Bötersen, Dissen, Gestratz, Lückert, Rumbach und Schaephuysen wurden neben Rumbach als Gewinner des 26. Bundeswettbewerbs Unser Dorf hat Zukunft des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft gekürt und mit Gold ausgezeichnet. Mit Basberg erhielt 2019 eine zweite rheinlandpfälzische Gemeinde Gold. Landrätin Dr. Susanne Ganster bewertet das Gold für Rumbach umso höher, da in der Vergangenheit in der Regel sogar jeweils zehn Gemeinden mit Gold ausgezeichnet wurden.
Nachdem 1985 Erfweiler bereits Gold erreichen konnte, freut sich die Landrätin, dass eine weitere Gemeinde aus dem Landkreis Südwestpfalz an der Spitze des Dorfwettbewerbs angekommen ist. „Ich kenne die großen Anstrengungen, die in Rumbach unternommen wurden, weiß was alles ehrenamtlich von den Bürgern dort geleistet wurde und gratuliere herzlich zur Anerkennung dessen!“
Rumbach konnte mit herausragendem bürgerschaftlichen Engagement, beispielhaften Ideen und zukunftsweisenden Konzepten die Jury überzeugen. Mit der höchsten Auszeichnung zum Ende des dreijährigen Wettbewerbs-Turnus ist ein Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro für die Gold-Gemeinde verbunden.
Wie die Bundesministerin für die ländlichen Räume, Julia Klöckner sieht Landrätin Dr. Susanne Ganster das bürgerschaftliche Engagement vor Ort als den Kitt des gesellschaftlichen Zusammenhalts, der gerade auf dem Land einen wesentlichen Standort- und Bleibefaktor darstellt. Der Erfolg bei der zukunftsfähigen Gestaltung der Gemeinde, wie auch beim Wettbewerb, ist keine Frage der Größe. Daher ermutigt die Landrätin die Gemeinden, sich auf diesen Weg der Dorfentwicklung zu machen oder ihn fortzuführen.
Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ehrt bürgerschaftliches Engagement und die ganzheitliche Entwicklung der Dörfer bereits zum 26. Mal. Der Bundeswettbewerb lädt dazu ein, die gemeinschaftlichen Leistungen und Lösungsansätze zur Dorfentwicklung vorzustellen.
Er ist Bestandteil des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE), das der Förderung und Erprobung innovativer Ansätze der ländlichen Entwicklung dient.
Knapp 1900 Dörfer aus ganz Deutschland haben sich am 26. Bundeswettbewerb Unser Dorf hat Zukunft beteiligt, um eine der begehrten Auszeichnungen zu erhalten. Weitere Hintergrundinformationen zum Dorfwettbewerb 2019 findet man unter www.bmel.de/dorfwettbewerb. Beispielsweise befindet sich dort unter anderem ein Kurzprofil mit Informationen zu allen teilnehmenden Dörfern sowie Details zu den Bewertungskriterien und dem Ablauf des Wettbewerbs. lksued

Ortsbürgermeister Ralf Weber (Bildmitte) lässt den Einsatz um das letztjährige Starkregenereignis nochmals präsent werden und erläutert den Interessierten Bürgern und der Bundeskommission um ihren Vorsitzenden Reinhard Kubat (3 v. l.) das Engagement der Freiwilligen Feuerwehr, die aus dem alten Milchhäuschen ihren Lehrraum mit Fahrzeughalle gestaltet hat.
Am barrierefreien Grillplatz erfährt die Bundeskommission um den Vorsitzenden Reinhard Kubat (5. v. r. mit Hut) von Ortsbürgermeister Ralf Weber (im Vordergrund links) mit welchem ehrenamtlichen Engagement auch dieses Projekt in Rumbach umgesetzt wurde.
Autor:

Britta Bender aus Bad Bergzabern

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