Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) habe das Land "mit klarer Haltung, Empathie und Weitsicht" geführt, sagt Christian Hirsch (SPD), Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bruchmühlbach-Miesau. Unser Foto zeigt Dreyer und Hirsch bei der Übergabe eines Förderbescheids für die Verbandsgemeinde Ende März
Bruchmühlbach-Miesau.Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat am Mittwoch bekanntgegeben, dass sie ihr Amt aufgibt. Nachfolger der SPD-Politikerin soll Arbeitsminister Alexander Schweitzer werden. Christian Hirsch, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bruchmühlbach-Miesau, spricht der Landeschefin für ihre Entscheidung seine Hochachtung aus. Schweitzer ist aus Sicht des Sozialdemokraten aus mehreren Gründen der ideale Kandidat für das Amt des Ministerpräsidenten.
Von Cynthia Schröer
"Ich habe höchsten Respekt vor der politischen und persönlichen Leistung von Frau Dreyer als Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz", sagt Hirsch. In den elf Jahren ihrer Amtszeit habe sie das Bundesland "mit klarer Haltung, Empathie und Weitsicht" geführt. Ebenso halte er die Art ihres Rücktrittes für ehrenvoll. Schließlich habe sie doch erkannt, dass dieses Amt nur mit voller Kraft und bei bester Gesundheit wahrgenommen und ausgeübt werden könne. "An der Spitze unseres schönen Bundeslandes sollte eine Person stehen, die jeden Tag mit 100 Prozent das Amt ausfüllt." Dreyer habe erkannt, dass sie dazu nicht mehr in der Lage sei. "Dass sie sich für den Rücktritt entschieden hat, hat meine größte Hochachtung."
Schweitzer kennt die guten Seiten des Landes, aber auch Probleme
Hirsch zufolge ist Alexander Schweitzer die ideale Wahl. "Ich kenne Alexander schon einige Jahre und weiß, dass er die richtige Person für das Amt ist, um sich am 10. Juli zum Ministerpräsidenten wählen zu lassen", betont Hirsch. Schweitzer bringe alles mit, was ein guter Ministerpräsident in Rheinland-Pfalz können müsse. Er sei als Südpfälzer „nah bei de Leut“, kenne sich Land sehr gut aus, kenne die guten Seiten, aber auch die Probleme. Ferner habe Schweitzer großes Engagement und "packt dort an, wo es notwendig ist". Außerdem sei er politisch sehr erfahren, da er schon verschiedene Funktionen, unter anderem aktuell als Minister für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitales, verantwortet hat. "Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und wünsche ihm viel Glück für seine neue Aufgabe", merkt Hirsch voller Zuversicht an.
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