Kita Birkenbäumchen in Birkenhördt erweitert: 37 Plätze und längere Zeiten
- Landrat Dietmar Seefeldt (links) und Erster Kreisbeigeordneter Georg Kern (rechts) gratulierten Ortsbürgermeister Matthias Ackermann zur Erweiterung der Kita Birkenhördt und übergaben ein Geschenk für die Kita. Foto: KV SÜW
- Foto: Kreisverwaltung Südliche Weinstraße
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Birkenhördt. Für Familien in Birkenhördt gibt es mehr Betreuungsplätze und flexiblere Zeiten. Die kommunale Kindertagesstätte Birkenbäumchen hat einen Erweiterungsbau bekommen und nutzt ihn seit Sonntag, 1. Juni. Seit Freitag, 1. August, bietet die Einrichtung insgesamt 37 Betreuungsplätze mit unterschiedlichen Betreuungszeiten an. Wie die Kreisverwaltung Südliche Weinstraße mitteilt, förderte der Landkreis den Ausbau mit 389.068,80 Euro.
So viele Plätze und diese Zeiten gibt es jetzt
Seit Freitag, 1. August, stehen 18 Plätze für Kinder über zwei Jahren mit neun Stunden Betreuung von 7.30 bis 16.30 Uhr zur Verfügung. Dazu kommen 18 Plätze für Kinder über zwei Jahren mit acht Stunden Betreuung von 8 bis 16 Uhr. Außerdem gibt es einen Platz für ein Kind unter zwei Jahren mit neun Stunden Betreuung von 7.30 bis 16.30 Uhr.
Laut Landkreis ermöglicht das neue Raumprogramm, dass bis zu 40 Kinder ganztägig auch über Mittag betreut werden können, passend zum geltenden Rechtsanspruch. Unter den räumlichen Voraussetzungen wäre sogar eine Betreuung von bis zu 50 Kindern möglich. Für das Kindergartenjahr 2026/2027 weist die Bedarfsplanung des Landkreises für Birkenhördt einen rechnerischen Bedarf von 31 Plätzen aus. Dem stehen nun 37 vorhandene Plätze gegenüber.
Landrat Dietmar Seefeldt und der fürs Jugendamt zuständige Erste Kreisbeigeordnete Georg Kern gratulierten Ortsbürgermeister Matthias Ackermann zum Abschluss der Erweiterung. Sie übergaben außerdem ein Spiele-Präsent für die kommunale Einrichtung. Inhaltlich setzt die Kita laut Kern weiterhin einen Schwerpunkt auf Französisch. Fachkräfte bringen den Kindern die Sprache in der alltäglichen Betreuungsarbeit näher, auch nach dem Wegfall des Landesprogramms Lerne die Sprache des Nachbarn. Der Landkreis beteiligte sich nach eigenen Angaben mit 40 Prozent der nicht gedeckten zuwendungsfähigen Kosten an der Erweiterung. Zusätzlich erhielt die Ortsgemeinde als Trägerin eine Landeszuwendung in Höhe von 85.000 Euro.
Autor:Erik Stegner aus Landstuhl |