Maria Rosenberg: Tagungsbetrieb schließt 2026 – Wallfahrt bleibt geöffnet
- Luftaufnahme des Geistlichen Zentrums Maria Rosenberg in Waldfischbach-Burgalben: Der traditionsreiche Pilgerort im Bistum Speyer schließt seinen Tagungsbetrieb im Juli 2026 für eine umfassende Sanierung. Die Wallfahrt bleibt auch während der Bauphase bestehen.
- Foto: Bistum Speyer/Maria Rosenberg
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Von Erik Stegner
Waldfischbach-Burgalben/Speyer. Das Geistliche Zentrum Maria Rosenberg, einer der bedeutendsten Pilgerorte im Bistum Speyer, steht vor einem tiefgreifenden Umbau. Zum 1. Juli 2026 wird der Tagungsbetrieb eingestellt, damit die Gebäude umfassend saniert werden können. Die Wallfahrt mit Gottesdiensten und seelsorglichen Angeboten bleibt während der gesamten Bauphase jedoch ohne Unterbrechung bestehen.
Sanierung soll Zukunft sichern
Die Bauten auf dem Rosenberg sind in die Jahre gekommen: Der Wallfahrtshof, das Stifterhaus und das Gästehaus stammen aus der Zeit vor über 100 Jahren, zwei Tagungshäuser wurden in den 1970er- und 1980er-Jahren errichtet. Um das Geistliche Zentrum Maria Rosenberg zukunftsfähig zu machen, ist eine bauliche Neukonzeption samt umfassender Sanierung notwendig. Ein Schwerpunkt liegt auf der Erneuerung der Strom- und Wasserversorgung.
Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann betont die Bedeutung des Projekts: „Mir ist sehr daran gelegen, dass Maria Rosenberg mit seiner jahrhundertelangen Geschichte erhalten bleibt. Angesichts rückläufiger Ressourcen müssen wir ein neues, wirtschaftlich tragfähiges Konzept entwickeln, damit der Rosenberg auch künftig seinen Auftrag als Geistliches Zentrum erfüllen kann.“
Bedauern und Hoffnung bei der Schließung
Direktor Volker Sehy äußert Bedauern über die bevorstehende Schließung des Tagungsbetriebs, blickt aber zugleich nach vorne:
„An der Sanierung führt kein Weg vorbei. Die Entscheidung schmerzt sicher auch unsere treuen Gäste. Zugleich bin ich froh, dass der Rosenberg weiterhin Wallfahrtsstätte und Geistliches Zentrum des Bistums Speyer bleibt – wenn auch unter veränderten Bedingungen.“
Beratungen über Zukunftskonzept
Das Bistum Speyer arbeitet derzeit an einem neuen Zukunftskonzept. Dieses soll in der Diözesanversammlung, im Priesterrat und in Vermögensgremien beraten werden. Ziel ist ein wirtschaftlich tragfähiges Modell, das den Fortbestand von Maria Rosenberg als Pilgerort und Geistliches Zentrum langfristig sichert.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Autor:Erik Stegner aus Landstuhl |
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