Nachkriegszeit 1945-1948
Friedelsheim und Gönnheim 1945-1948.
Friedelsheim und Gönnheim in der Nachkriegszeit 1945-1948.
Mit neuen Erkenntnissen und der Auswertung bisher nicht bekannter Quellen können die Referenten, Ernst Bedau (Friedelsheim) und Helmut Meinhardt (für Gönnheim) aufwarten. Nach Einzug der Amerikaner im März 1945 wurden zeitnah sogenannte Bürgerräte eingesetzt, die die Aufgabe hatten, in einer Übergangszeit für geordnete Verhältnisse zu sorgen.
Nach Einrichtung der französischen Zone im Juli 1945 wurden Vorbereitungen getroffen Gemeinderäte zu wählen und eine neue demokratisch legitimierte kommunale Selbstverwaltung einzurichten. Bis dahin waren in schweren Zeiten viele Aufgaben zu bewerkstelligen und durchzuführen: Entmilitarisierung, Entnazifizierung, Wiedereinrichtung eines Schulbetriebs. Große Aufgaben waren: Ernährungsfragen, Wohnungssituation, Versorgungsfragen überhaupt, Situation der display persons, Kriegsgefangene, drückende Ablieferungsverpflichtungen an die Besatzung, Wintervorbereitungen.
Bedau und Meinhardt berichten über die Lebenssituation der Menschen, stellten Biogramme der Bürgerräte vor und schildern die Vorbereitung auf die ersten Gemeinderatswahlen im September 1945 sowie die Wahlen am 26. November 1948 unter den zeitbedingten Vorgaben und Möglichkeiten.
Es wird keinen Eintritt erhoben. Ein Büchertisch mit ausgewählten ortshistorischen Publikationen steht bereit. Die Nummer 10 der Friedelsheimer Heimatblätter Nr. 10, Die Nachkriegszeit in Friedelsheim und ihre Helden, wird präsentiert und vorgestellt.
Es ergeht herzliche Einladung nach der Begrüßung durch Bürgermeisterin Anja Bletzer zu Vorträgen mit interessanten und neuen Details am
Mittwoch, 3. September 2025 um 19 Uhr
ins Katharina-von-Bora-Haus Friedelsheim (prot. Gemeindehaus, Gartenweg Friedelsheim).
Autor:Helmut Meinhardt aus Wachenheim |
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