„Zauberhaftes St. Wendel“ vom 7. bis 9. August
Europas größtes Zauberfestival mit neuen Weltklasse-Shows
- Impressionen vom Zauberfestival 2024
- Foto: Bildarchiv Kreisstadt St. Wendel – Fotograf: Josef Bonenberger
- hochgeladen von Alexander Scheid
Mit dem internationalen Festival „Zauberhaftes St. Wendel“ – Europas größtem Wettbewerb der Straßenzauberei – wird es vom 7. bis 9. August wieder magisch in St. Wendel. Getreu dem Motto „Lachen und Staunen“ treffen sich dann die besten Straßenzauberer der Welt in der St. Wendeler Innenstadt, um ihr Talent zu messen.
Start des Zauberfestivals ist am Freitag, 7. August, um 16 Uhr auf dem Schloßplatz mit einer Parade durch die Innenstadt zu allen Aktionsflächen der Zaubertage. Direkt im Anschluss beginnen die Zaubershows in der Balduinstraße, am Kugelbrunnen, auf dem Schloßplatz und am Fruchtmarkt. Mit dem neuen „zauberhaften Gottesdienst“ um 22 Uhr unter der Leitung von Pfarrer Michael Jakob endet der erste Festivaltag in der Basilika.
In der Domgalerie können die Besucher am Freitag um 18:30 Uhr und am Samstag um 17 Uhr dem Vortrag „Illusionen der Naturgesetze“ von René Beigang beiwohnen.
Am Samstag, 8. August, beginnt der Zauberwettbewerb bereits ab 10 Uhr in der St. Wendeler Innenstadt. Eine internationale Jury bewertet bei den Straßenshows die Qualität der Zauberei, wobei das Anlocken und der Umgang mit den Zuschauern, die Originalität der Show sowie die „Hutkollekte“ in die Wertung eingehen. Die Shows laufen bis 19.30 Uhr. Ab 20 Uhr werden die Sieger im Rahmen der großen Open-Air-Zaubergala auf dem Schlossplatz geehrt.
Mit seinem Vortrag zur „Zauberei in Kriegsgebieten“ in der Domgalerie eröffnet der italienische Zauberkünstler Mattia um 10 Uhr den Festivalsonntag am 9. August. Im Anschluss präsentieren die Künstler ihre Zaubershows zwischen 11 und 19 Uhr an den vier Spielstätten in der St. Wendeler Innenstadt.
Veranstalter des Straßenzauber-Wettbewerbs ist die Kreisstadt St. Wendel. Bürgermeister Peter Klär: „Das internationale Festival der Straßenzauberer sorgt mit seiner einzigartigen Atmosphäre immer wieder für viele glückliche Gesichter in den Straßen unserer Innenstadt. Ich freue mich schon jetzt darauf, die Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt in St. Wendel willkommen zu heißen und gemeinsam mit ihnen und tausenden Besuchern aus nah und fern ein ganz besonderes Wochenende zu erleben.“
Zahlreiche Künstler haben sich um einen der zwölf Startplätze beworben, wie der St. Wendeler Zauberkünstler und Festivalleiter Jakob Mathias verrät: „Es ist unglaublich: wir hatten dieses Jahr über 80 Bewerbungen und haben davon die Besten ausgesucht. Hinzu kommen einige zusätzliche Shows. Man kann gespannt sein. Und das Allerbeste: Wir sind für jedes Wetter gerüstet und können das Festival auch Indoor stattfinden lassen, aber bei so vielen Magiern in der Stadt zaubert bestimmt einer gutes Wetter.“
Vielversprechendes Line-Up
Rund um die Basilika sowie auf dem Schloßplatz zaubern die Profis um die Wette. Zu den Zauberkünstlern, die Deutschland vertreten, gehören Meister Eckarts Kuriositätenkabinett, Phillip Flint, Roland Henning und der mehrfache Gewinner des Comedy-Preises Tobi van Deisner. Aus Südkorea fliegt das Duo Vajude Project ein, die Live-DJ-Musik mit Zauberei verbinden. Auch Jack Wise aus Irland will sich im Wettbewerb behaupten. Nachdem im vergangenen Jahr die drei ersten Plätze nach Spanien gingen, versucht nun Héctor Sansegundo den Titel für sein Land zu verteidigen. Der kubanische Zauberer Mago Raúl gibt sein Debüt in Deutschland. Mit Skizzo und Mattia kommen zwei italienische Zauberkünstler nach St. Wendel. Eine der weitesten Anreisen hat Dado aus Kanada. Sonderact wird in diesem Jahr die Breakdance-Gruppe „Suprise Effect“ aus Frankreich sein.
Die Künstler sind Zauberprofis. Im Rahmen des Straßenfestivals erhalten sie eine kleine Aufwandsentschädigung für die Reise. Da sie mit der Unterstützung der Zuschauer ihren Lebensunterhalt verdienen, ist die Hutkollekte besonders wichtig. Mathias: „Also liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, seid großzügig! Gute und originelle Unterhaltung sollte reich belohnt werden!“
Autor:Alexander Scheid aus St. Wendel |
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