Spatenstich für Pharma-Werk nahe Saarlouis: Bis zu 2000 Jobs geplant

Es geht los mit dem Bau des neuen Produktionswerks von Vetter im Saarland (Symbolbild) | Foto: Felix Kästle/dpa
  • Es geht los mit dem Bau des neuen Produktionswerks von Vetter im Saarland (Symbolbild)
  • Foto: Felix Kästle/dpa
  • hochgeladen von Cornelia Bauer

Saarlouis. Neue Arbeitsplätze und ein großer Industrieimpuls entstehen im Saarland. Der Pharmadienstleister Vetter hat in Saarlouis mit dem Bau eines neuen Produktionswerks begonnen.

Bis zur geplanten Inbetriebnahme im Jahr 2031 will das Familienunternehmen knapp eine halbe Milliarde Euro investieren. Der symbolische Spatenstich erfolgte auf dem früheren Ford Gelände der Stadt.

Bis zu 2000 Arbeitsplätze möglich

Im ersten Bauabschnitt entsteht auf dem rund 40 Hektar großen Industriegelände eine Anlage zur Herstellung injizierbarer Medikamente. Zunächst sind mehrere hundert neue Jobs vorgesehen.

  • Startphase mit etwa 400 bis 500 Arbeitsplätzen
  • Bis zu 1500 Stellen nach vollständigem Ausbau der ersten Bauphase
  • Langfristig Perspektive für rund 2000 Beschäftigte

Geplant ist zunächst ein etwa 50000 Quadratmeter großes Produktionsgebäude mit Laboren und Lagerflächen. Drei moderne Reinräume sollen dort Medikamente unter sterilen Bedingungen herstellen.

Weltmarktführer bei injizierbaren Medikamenten

Vetter mit Hauptsitz im baden württembergischen Ravensburg gehört weltweit zu den führenden Unternehmen bei der Abfüllung injizierbarer Arzneimittel. Dazu zählen flüssige und gefriergetrocknete Medikamente etwa gegen Krebs, Multiple Sklerose oder rheumatische Erkrankungen.

Unternehmensbeirat Udo J. Vetter erklärte, der neue Standort stelle die Weichen für weiteres nachhaltiges Wachstum. Das Unternehmen beschäftigt weltweit rund 7300 Menschen und hat seinen Umsatz seit 2016 nach eigenen Angaben verdoppelt.

EU genehmigte staatliche Förderung

Das Gelände in Saarlouis hatte das Unternehmen bereits Ende 2024 gekauft. Anfang Dezember genehmigte die Europäische Kommission staatliche Beihilfen von bis zu 47 Millionen Euro und gab damit grünes Licht für das Großprojekt.

Saarlands Ministerpräsidentin Anke Rehlinger sprach von einem guten Tag für das Land. Mit Vetter komme ein innovatives Unternehmen und eröffne neue Chancen für viele Menschen in der Region. dpa/red

Autor:

Cornelia Bauer aus Speyer

Cornelia Bauer auf Facebook

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

78 folgen diesem Profil
Kommentare sind deaktiviert.

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Karte einbetten

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Code einbetten

Funktionalität des eingebetteten Codes ohne Gewähr. Bitte Einbettungen für Video, Social, Link und Maps mit dem vom System vorgesehenen Einbettungsfuntkionen vornehmen.
Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.