Todesfall nach Sturz beim Spiel des 1. FC Saarbrücken
- Ein Fan zeigt seinen Schal von Hans Rostock. (Symbolbild)
- Foto: Frank Hammerschmidt/dpa
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Saarbrücken. Nach einem schweren Sturz von der Tribüne im Ludwigsparkstadion ist ein Fan des Fußball Drittligisten FC Hansa Rostock gestorben. Der 37 Jahre alte Mann erlag fünf Tage nach dem Unfall in einer Saarbrücker Klinik seinen Verletzungen.
Der Vorfall ereignete sich während des Drittligaspiels zwischen dem 1. FC Saarbrücken und Hansa Rostock am Samstag, 16. Mai. Nach Angaben der Polizei stürzte der Mann kurz vor Spielende mehrere Meter in die Tiefe. Dabei zog er sich lebensgefährliche Verletzungen zu. Besonders am Kopf.
Der 37 Jährige wurde unmittelbar nach dem Sturz medizinisch versorgt und anschließend auf einer Intensivstation behandelt. Trotz der Behandlung verschlechterte sich sein Zustand. Nun bestätigte die Polizei seinen Tod.
Polizei untersucht Ursache des Sturzes
Wie es zu dem Sturz kommen konnte, ist noch unklar. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen. Ziel ist es, den genauen Ablauf im Stadion zu klären.
Auch der FC Hansa Rostock reagierte mit großer Betroffenheit. Auf der Internetseite des Vereins erschien eine schwarz weiß gestaltete Mitteilung. Darin heißt es: „Hansa trauert. Bis zuletzt haben wir gehofft und gebangt, dass du es schaffen wirst. Seit heute herrscht traurige Gewissheit.“
Der Club erklärte zudem, man stehe in dieser schweren Zeit an der Seite der Familie und der Angehörigen. „In solchen Momenten spielt Fußball keine Rolle mehr. Was bleibt, ist die Erinnerung an einen von uns.“ dpa/red
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |