1. FC Saarbrücken trauert um langjährigen Ehrenamtler
- Der 1. FC Saarbrücken hat den Tod seines langjährigen Ehrenamtlers Werner Cartarius bekanntgegeben.
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Nachruf. Der 1. FC Saarbrücken trauert um Werner Cartarius. Wie der Verein mitteilte, starb er am Montagabend kurz vor der Vollendung seines 92. Lebensjahres. Cartarius wurde am 23. September in Malstatt geboren und wuchs nach dem frühen Tod seiner Mutter in Kriegszeiten als Halbwaise auf. Nach einer Lehre als Betriebsschlosser bei der Bahn arbeitete er bis zu seiner Pensionierung als Beamter.
Seit 1953 in verschiedenen Funktionen aktiv
1953 trat Cartarius dem FCS bei. Nach Vereinsangaben war er zunächst Betreuer und später Schiedsrichter. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit lag früh in der Jugendarbeit. Gemeinsam mit Hermann Neuberger rief er 1969 die Saarbrücker Hallen-Stadtmeisterschaft in der Saarlandhalle ins Leben. Nach Angaben des Vereins leitete er 50 Jahre lang das Organisationsteam.
Über Jahrzehnte in Ehrenämtern engagiert
Kurz vor der Corona-Pandemie gab Cartarius seine Ehrenämter weitgehend ab. Eine Funktion behielt er jedoch: Er blieb Vorsitzender des FCS-Ehrenrats und führte in dieser Rolle die Entlastungen der Vereinsgremien durch.
Nach Angaben des Vereins dokumentierte Cartarius mehr als 40 Jahre lang die Aktivitäten des 1. FC Saarbrücken und schrieb Beiträge für die Stadionzeitung. In seinem sogenannten „Cartarius-Raum“ auf der Haupttribüne des alten Ludwigsparks empfing er demnach nicht nur Vereinsvertreter, sondern auch Medien.
Zu den Auszeichnungen von Werner Cartarius zählen laut Verein unter anderem die DFB-Ehrennadel und die Sportplakette des Saarlandes. Hinterlassen hat er seine Frau, seine Tochter und seine Enkel.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |