Pflege-Vorstoß aus dem Saarland: Deckel bei 1.500 Euro
- Rehlinger bringt eine Deckelung des pflegebedingten Eigenanteils für Pflegebedürftige von 1.500 Euro ins Spiel. (Archivbild)
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Saarbrücken. Pflegebedürftige und Angehörige könnten bei einem Heim-Platz deutlich entlastet werden: Die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger fordert eine Begrenzung des monatlichen Eigenanteils auf 1.500 Euro.
Was Rehlinger vorschlägt
Rehlinger sagte der Funke Mediengruppe: „Reformen müssen das Leben von Menschen verbessern.“ Mit der Pflegereform sollten die Kosten für stationäre Pflege für die Betroffenen begrenzt werden. Der Deckel sei nach ihrer Einschätzung innerhalb des Versicherungssystems finanzierbar.
Warum der Vorstoß viele Familien betrifft
Nach einer Auswertung des Verbandes der Ersatzkassen mussten Pflegebedürftige im ersten Jahr im Heim zum Stand 1. Juli im bundesweiten Schnitt 3.364 Euro im Monat selbst zahlen. Das waren 119 Euro mehr als zu Jahresbeginn und 256 Euro mehr als zum 1. Juli des Vorjahres.
Rehlinger sieht in einer Grenze von 1.500 Euro eine spürbare Entlastung für Pflegebedürftige und Angehörige. Ein solcher Schritt könne aus ihrer Sicht auch ein Punkt sein, mit dem die Koalition für ein Gesamtpaket werben könne. Die schwarz-rote Koalition auf Bundesebene arbeitet derzeit an einer Pflegereform. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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