Rekordhitze im Saarland: 41,4 Grad in Saarbrücken gemessen
- Saarbrücken-Burbach war einen Tag deutsche Temperatur-Rekordhalter.
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Saarbrücken. Extreme Hitze hat am Wochenende im Saarland für neue Temperaturrekorde gesorgt. Besonders in Saarbrücken stiegen die Werte auf historische Höchststände.
Am Freitag, 26. Juni, registrierte eine Wetterstation des Deutschen Wetterdienstes in Saarbrücken Burbach zunächst 41,3 Grad Celsius. Für kurze Zeit war das Saarland damit sogar bundesweiter Rekordhalter. Doch schon am Samstag, 27. Juni, wurde dieser Wert in Möckern Drewitz in Sachsen Anhalt mit 41,5 Grad übertroffen.
Neuer Saar Rekord am Samstag
Im Saarland selbst stieg der Höchstwert dennoch weiter. Am Samstag, 27. Juni, zeigte das Thermometer an derselben Messstation in Saarbrücken Burbach 41,4 Grad. Der Deutsche Wetterdienst überprüft die Daten noch. Erst danach werden sie offiziell als Rekord bestätigt.
Die anhaltende Hitzewelle belastet viele Menschen auch nachts. Die Temperaturen sinken häufig nicht mehr unter 20 Grad. Meteorologen sprechen dann von einer tropischen Nacht.
Die wärmste Nacht im Saarland wurde laut DWD von Samstag auf Sonntag, 27. auf 28. Juni, in Berus gemessen. In dem Ortsteil von Überherrn im Landkreis Saarlouis fiel die Temperatur nicht unter 22,9 Grad.
Etwas Abkühlung zu Wochenbeginn
Zu Beginn der neuen Woche sollen die extremen Werte zurückgehen. Der Deutsche Wetterdienst erwartet folgende Höchsttemperaturen:
- Montag, 29. Juni: bis zu 31 Grad
- Dienstag, 30. Juni: maximal etwa 30 Grad
- Mittwoch, 1. Juli: rund 27 Grad
Nach der großen Hitze steigt allerdings die Unwettergefahr. Ab Sonntagnachmittag, 28. Juni, bis in die Nacht zum Montag sind kräftige Gewitter möglich. Laut Vorhersage können lokal bis zu 40 Liter Regen pro Quadratmeter in kurzer Zeit fallen. Örtlich sind auch bis zu 60 Liter möglich. Dazu kommen Hagel und Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 Kilometern pro Stunde.
Wo genau die Gewitter auftreten, lässt sich laut Deutschem Wetterdienst derzeit noch nicht präzise bestimmen. Am Montag, 29. Juni, sollen die Unwetter nach Osten abziehen. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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