Kita-Pflicht im Saarland: Regierung prüft Pflicht für Vorschulkinder
- Vor der Einführung einer Kita-Pflicht im Saarland gibt es nach Worten von Ministerpräsidentin Rehlinger (SPD) zahlreiche Hindernisse zu überwinden. (Symbolbild)
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Saarland. Für Familien mit Kita-Kindern könnte sich vor der Einschulung künftig etwas ändern: Im Saarland prüft die Landesregierung eine vollständige Kita-Pflicht.
Ministerpräsidentin Anke Rehlinger sagte, für einen solchen Schritt gebe es noch zahlreiche gesetzliche Hürden. Entscheidend sei außerdem, ob genügend Plätze vorhanden sind.
Was bisher geplant ist
Nach Angaben Rehlingers soll mit der vollständigen Beitragsfreiheit für Kitas ab Samstag, 1. August, gleiche Chancen für alle Kinder geschaffen werden. Ab 2027 sollen Eltern damit keine Kita-Beiträge mehr zahlen.
Gleichzeitig will die Landesregierung sicherstellen, dass jedes Kind vor der Einschulung sprachliche und soziale Grundlagen erhält. Deshalb wird eine verpflichtende Teilnahme im letzten Kita-Jahr bereits im Pilotprojekt „Startklar Deutsch“ getestet.
Was das für Familien bedeutet
Noch ist keine vollständige Kita-Pflicht beschlossen. Klar ist aber: Die Debatte zielt vor allem auf das letzte Jahr vor der Einschulung.
Wichtige Punkte sind dabei
- gesetzliche Voraussetzungen für eine Pflicht
- ausreichende Kita-Kapazitäten
- gleiche Bildungschancen für Kinder vor dem Schulstart
Ob und wann eine vollständige Kita-Pflicht kommen könnte, ist derzeit offen. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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