Behelfsbrücke über die Saar in Mettlach: Standort steht, Anwohner sollen zustimmen
- Wer in Mettlach über die Saar fährt, muss weiter mit Einschränkungen für schwere Fahrzeuge rechnen, bis eine Behelfsbrücke kommt.
- Foto: Landesbetrieb für Straßenbau (LfS)
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Mettlach. Für die L 176 in Mettlach geht die Planung für eine Behelfsbrücke über die Saar weiter. Der Landesbetrieb für Straßenbau bereitet Vereinbarungen mit betroffenen Anliegerinnen und Anliegern vor, damit die Planung zügig weiterlaufen kann.
Die Behelfsbrücke soll nach aktuellem Planungsstand fast parallel zur bestehenden Hängebrücke entstehen. Vorgesehen ist ein Standort rund 20 Meter entfernt auf der unterstromigen Seite des Bestandsbauwerks. Dadurch ändert sich die künftige Verkehrsführung, vor allem im Bereich der geplanten Anbindungen.
Vereinbarungen sollen in den nächsten Tagen verschickt werden
Um die Planungszeit möglichst kurz zu halten, will der Landesbetrieb mit den Betroffenen einvernehmliche Lösungen finden. Das Team bereitet dazu derzeit Vereinbarungen vor und will sie in den nächsten Tagen zur Abstimmung und Genehmigung zusenden. Sobald die notwendigen Zustimmungen vorliegen, kann die Planung fortgesetzt werden.
Der Landesbetrieb strebt an, den Bauauftrag in der zweiten Jahreshälfte 2027 zu vergeben. Bei planmäßigem Verlauf könnte das Interimsbauwerk im Herbst 2029 genutzt werden. Die Behelfsbrücke soll für den allgemeinen Straßenverkehr ausgelegt sein, einschließlich Lastkraftwagen und Bussen. Großraum- und Schwertransporte, die eine besondere Genehmigung brauchen, sollen das Bauwerk dagegen nicht nutzen können.
Hintergrund ist die Situation an der bestehenden Hängebrücke in Mettlach. Sie ist seit März 2021 für den Schwerlastverkehr über 7,5 Tonnen gesperrt, nachdem eine Bauwerksprüfung Unregelmäßigkeiten am Tragwerk gezeigt hatte. Im Juni wurde die zulässige Verkehrslast nach weiteren Untersuchungen auf 3,5 Tonnen reduziert. Wie der Landesbetrieb für Straßenbau mitteilt, bleiben die bestehende Verkehrsführung und die geltende Umleitung für den Schwerverkehr weiterhin bestehen.
Parallel bereitet der Landesbetrieb den Ersatzneubau der bestehenden Saarbrücke vor. Über den weiteren Fortgang will der Landesbetrieb gesondert informieren.
Autor:Anja Stemler aus Kusel-Altenglan |