Intensive Grenzkontrollen zeigen Wirkung – mehrere illegale Einreisen verhindert
- Im Rahmen der wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen kam es am Dienstag im Saarland zu insgesamt acht Einreiseverweigerungen
- Foto: Bundespolizeiinspektion Saarbrücken
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Saarbrücken. Im Rahmen der wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen kam es am Dienstag, 14. Oktober 2025, im Saarland zu insgesamt acht Einreiseverweigerungen. Die Bundespolizei Saarbrücken kontrollierte dabei mehrere Personen an den Grenzübergängen in Kleinblittersdorf, an der Goldenen Bremm sowie im Bereich Großrosseln-Naßweiler.
Zwischen 7.30 und 8.00 Uhr versuchten ein 26-jähriger afghanischer sowie ein 42-jähriger bosnisch-herzegowinischer Staatsangehöriger, bei Kleinblittersdorf nach Deutschland einzureisen. Beide wurden wegen unerlaubter Einreise angezeigt und nach Abschluss der Maßnahmen nach Frankreich zurückgewiesen. Ähnlich erging es einem 61-jährigen türkischen sowie einem 34-jährigen algerischen Staatsangehörigen, die gegen 10.00 Uhr beziehungsweise 18.30 Uhr an der Goldenen Bremm kontrolliert wurden.
Im Bereich Bremerhof bei Großrosseln-Naßweiler stellten Einsatzkräfte zwischen 19.15 und 19.30 Uhr drei Männer fest, die zu Fuß die Grenze überschritten hatten. Es handelte sich um einen 22-jährigen Algerier sowie zwei serbische Staatsangehörige im Alter von 20 und 24 Jahren. Auch sie wurden nach den polizeilichen Maßnahmen nach Frankreich zurückgeführt.
Bei einer weiteren Kontrolle an der Goldenen Bremm überprüften Beamte um 21.45 Uhr einen 26-jährigen Albaner, der mit einem internationalen Reisebus unterwegs war. Dabei stellte sich heraus, dass sein Aufenthaltstitel für den Schengenraum bereits seit 2023 abgelaufen war. Zudem wurde bei ihm ein gefälschter Führerschein aufgefunden. Gegen den Mann wurde zusätzlich ein Strafverfahren wegen Urkundenfälschung eingeleitet. rav/bpolsb
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |
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