Fußballspiel in Saarbrücken: Fan schwer verletzt – Polizei zieht Bilanz
- Beim Saisonfinale zwischen dem 1. FC Saarbrücken und dem FC Hansa Rostock waren mehr als 15.000 Zuschauer im Ludwigsparkstadion. Ein Rostock-Fan wurde bei einem Sturz schwer verletzt, zudem stellte die Polizei mehrere Graffiti-Sachbeschädigungen fest.
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Saarbrücken. Am Samstag, 16. Mai, fand im Ludwigsparkstadion das Saisonfinale zwischen dem 1. FC Saarbrücken und dem FC Hansa Rostock statt. Mehr als 15.000 Zuschauer verfolgten die Partie. Zeitgleich wurden in der Saarlandhalle die Halbfinalspiele der Tischtennis‑Champions‑League vor mehreren Tausend Besuchern ausgetragen.
Um beide Großveranstaltungen abzusichern, erhielt die Polizei Saarland Unterstützung aus Rheinland-Pfalz, Hessen, Nordrhein-Westfalen sowie von der Bundespolizei. Wegen der frühen Anreise der Rostocker Gästefans musste die Camphauser Straße bereits ab 10.30 Uhr voll gesperrt werden. Die Anreise mit der Bahn und die anschließende Begleitung der Fans zum Stadion verlief laut Polizei ohne besondere Zwischenfälle. Auch der Verkehr rund um die Saarlandhalle konnte durch abgestimmte Maßnahmen und einen Shuttle-Service weitgehend störungsfrei abgewickelt werden.
Im Gästebereich des Stadions beobachteten die Einsatzkräfte mehrere Sachbeschädigungen durch Graffiti. Kurz vor Spielende kam es außerdem im Bereich der Gästetribüne zu einem Sturz. Dabei wurde ein Anhänger des FC Hansa Rostock schwer verletzt. Der Mann kam nach der Erstversorgung in ein Krankenhaus. Wie es zu dem Sturz kam, ist derzeit noch unklar. Die Abreise beider Fanlager verlief anschließend ohne größere Störungen. Die Sperrung der Camphauser Straße wurde gegen 16.20 Uhr wieder aufgehoben, wie die Landespolizeidirektion Saarland mitteilt.
Autor:Anja Stemler aus Kusel-Altenglan |