Rettungseinsatz der anderen Art: Wanderer nach Absturz per Zug gerettet
- Ein 30 Jahre alter Wanderer stürzte zwischen dem Salinental und dem Bahnhof Bad Münster in einen schwer zugänglichen Gleisbereich. Die Bundespolizei erreichte den Verletzten mit der RB 65 und brachte ihn zur Erstversorgung in den Zug, bevor er ins Krankenhaus kam.
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Rheinhessen. Am Samstag, 27. Juni, rutschte ein Wanderer gegen 15 Uhr eine Böschung in den schwer zugänglichen Gleisbereich zwischen dem Salinental und dem Bahnhof Bad Münster hinab.
Wie die Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern berichtet, konnte die Bundespolizei telefonisch Kontakt mit dem 30-Jährigen aufnehmen. Der Mann gab an, leicht verletzt zu sein. Aus eigener Kraft konnte er sich aber nicht aus seiner Lage befreien. Nach seinen Angaben bestand durch den Zugverkehr zunächst keine unmittelbare Gefahr.
Weil die Unfallstelle nur schwer erreichbar war und wegen der hohen Temperaturen die Gefahr einer Dehydrierung bestand, fuhren Polizisten im Führerstand der RB 65 bis zum Einsatzort mit. Der Verunglückte wurde gefunden, in den Zug gebracht und dort erstversorgt. Am Bahnhof Bad Münster übernahm ein Rettungswagen den 30-Jährigen und brachte ihn zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |