Reizgas-Verdacht am Hauptbahnhof: Feuerwehr rückt aus
- Pfefferspray Symbolbild
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Mainz. Am Samstag, 28. Februar, sorgte ein Feuerwehreinsatz am Mainzer Hauptbahnhof für spürbare Unruhe bei Reisenden. Kurz vor 15 Uhr meldeten Zeugen einen unklaren chemischen Geruch im Untergeschoss des Bahnhofs. Besonders im Bereich der öffentlichen Toiletten lag ein stark reizender Geruch in der Luft.
Mitarbeiter der DB Sicherheit sowie die Bundespolizei reagierten umgehend und sperrten den betroffenen Bereich ab, noch bevor die Feuerwehr eintraf. Nach dem Eintreffen schickten die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Mainz einen Messtrupp unter Atemschutz in die Toilettenanlage. Trotz intensiver Messungen konnten die Feuerwehrleute keinen gefährlichen Stoff nachweisen, wie die Feuerwehr Mainz mitteilt.
Um auf Nummer sicher zu gehen, belüftete die Feuerwehr die Toiletten anschließend mit einem Überdrucklüfter. Danach verschwand der Geruch vollständig. Parallel dazu untersuchte der Rettungsdienst fünf Personen, die über Reizungen der Atemwege klagten. Alle Betroffenen konnten nach der Untersuchung vor Ort wieder entlassen werden.
Nach Einschätzung der Einsatzkräfte deutet die Lage darauf hin, dass eine bislang unbekannte Person Pfefferspray oder einen ähnlichen reizenden Stoff in der Toilette versprüht hatte. Der übrige Betrieb am Mainzer Hauptbahnhof lief während des Einsatzes weitgehend normal weiter. Lediglich die Toilettenanlage blieb vorübergehend gesperrt.
Nach rund 45 Minuten beendete die Feuerwehr den Einsatz. Vor Ort waren vier Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr Mainz mit zwölf Einsatzkräften, ein Rettungswagen, vier Beamte der Bundespolizei sowie mehrere Mitarbeitende der Deutschen Bahn.
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Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |