Provokation vor Mainz-Fans und Tumult nach der Straßburg-Niederlage

Gerangel von Spielern beider Teams nach der Partie. | Foto: Philipp von Ditfurth/dpa
  • Gerangel von Spielern beider Teams nach der Partie.
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Mainz. Für den 1. FSV Mainz 05 ist der Traum vom internationalen Titel geplatzt. Nach einer deutlichen 0:4-Niederlage bei Racing Straßburg sind die Rheinhessen im Viertelfinale der Conference League ausgeschieden.

Trainer Urs Fischer fand nach dem Spiel klare Worte. „Man muss deutlich sagen: Wir waren überfordert. Sie haben uns aufgefressen“, sagte der 60-Jährige beim Sender RTL. Seine Mannschaft habe auf das Spiel der Franzosen „keine Antwort“ gefunden.

Fischer kritisiert Auftritt der Mainzer

Der Bundesligist konnte in keiner Phase an den 2:0-Erfolg aus dem Hinspiel anknüpfen. In Straßburg gelang den Mainzern nicht eine einzige klare Torchance. „Wir hatten den Mut heute nicht“, sagte Fischer. Der Trainer wirkte sichtlich verärgert. Trotz der scharfen Kritik versuchte er, die Leistung der vergangenen Wochen einzuordnen. Die Mannschaft habe bis zu diesem Spiel viel richtig gemacht. „Die Jungs haben es bis heute zu gut gemacht, um alles schlechtzureden. Aber es war wirklich unterirdisch.“

Heidel sieht stärksten Gegner des Wettbewerbs

Sportvorstand Christian Heidel bewertete das Ausscheiden etwas milder. Mainz sei an einem besonders starken Gegner gescheitert. „Wir müssen natürlich attestieren, dass wir heute chancenlos waren. Wir sind ausgeschieden gegen die beste Mannschaft in diesem Wettbewerb“, sagte Heidel.

Rote Karte nach Gerangel auf dem Platz

Nach dem Schlusspfiff kam es zudem zu einem Gerangel zwischen Spielern beider Teams. Nationalspieler Nadiem Amiri sah dabei die Rote Karte. Zuvor hatte Straßburgs Ismael Doukouré direkt vor der Mainzer Kurve ein Trikot eines Mitspielers über die Eckfahne gehängt und dafür Gelb gesehen. Amiri reagierte im anschließenden Tumult offenbar zu heftig.

Mainz-Profi Paul Nebel kritisierte die Aktion des Gegners deutlich. „Das geht für mich gar nicht. So etwas gehört sich nicht. Das hat für mich nichts mit Respekt zu tun.“ dpa/red

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Autor:

Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern

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