Kuriose Unfälle in Mainz: Fahrschulauto, Taxi und Passant
- Drei ungewöhnliche Verkehrsunfälle haben am Dienstag das Mainzer Stadtgebiet beschäftigt. Betroffen waren ein Fahrschulauto, ein Taxi im Zusammenstoß mit einem Streifenwagen und ein Wagen, der entgegen einer Einbahnstraße unterwegs war.
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Mainz. Am Dienstag, 30. Juni, ereigneten sich im Stadtgebiet mehrere Verkehrsunfälle, von denen drei nach Angaben des Polizeipräsidiums Mainz auf besonders ungewöhnliche Weise verliefen.
Gegen 15.30 Uhr hielt eine Fahrschülerin mit dem Fahrschulwagen an einer roten Ampel in der Koblenzer Straße. Beim Anfahren würgte sie den Motor ab. Die Autofahrerin hinter ihr fuhr daraufhin auf das stehende Fahrschulauto auf. Die Fahrschülerin klagte anschließend über Kopf- und Nackenschmerzen.
An der Kreuzung Emy-Roeder-Straße und Elisabeth-Selbert-Straße querte ein Streifenwagen mit eingeschaltetem Blaulicht während einer Einsatzfahrt die für ihn grün zeigende Ampel. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit einem Taxi, das nach bisherigen Erkenntnissen mutmaßlich trotz Rotlichts in den Kreuzungsbereich gefahren war. Beide Fahrzeuge wurden beschädigt, blieben aber fahrbereit.
Gegen 22.30 Uhr meldete ein Passant zudem ein Auto, das entgegen der Einbahnstraßenregelung durch die Körnerstraße fuhr. Nach seiner Darstellung wollte er den Fahrer durch Winken auf den Verstoß aufmerksam machen. Dabei sei er leicht am Arm berührt worden. Der Autofahrer schilderte den Vorfall laut Polizeipräsidium Mainz anders: Demnach habe der Passant gegen das Fahrzeug geschlagen, woraufhin er aus Angst weitergefahren sei.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |