Überraschender Immobilien-Deal für Kreis: Was passiert mit BASF-Wohnungen?
- Kreisvertreter begrüßen Vertreter von Wohnen und Bauen und der Architektenkammer vor dem ehemaligen Jugenddorf in Limburgerhof, das Anfang der 80er mit Wohnungen für BASFler umgenutzt wurde. Der Bestand wurde sehr gepflegt.
- Foto: BASF Wohnen und Bauen
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Ludwigshafen. Der geplante Verkauf von tausenden Wohnungen durch die BASF hat Volker Knörr gestern überrascht. „Damit habe ich nicht gerechnet“, sagt der Landrat des Rhein-Pfalz-Kreises. Betroffen sind auch zahlreiche Wohnungen im Kreisgebiet, die BASF verkaufen will.
Gemeinsam mit Klaus Blettner, Oberbürgermeister von Ludwigshafen, hat Knörr bereits erste Ideen entwickelt. Der Kreis teilt heute mit, dass bereits erste Gespräche durch den guten Kontakt mit dem neuen OB der Stadt Ludwigshafen geführt werden konnten.
Eine Option ist, dass der kommunale Kreiswohnungsverband Rhein-Pfalz (KWV) könnte einen Teil der Wohnungen übernehmen könnte – um sie dauerhaft bezahlbar und in öffentlicher Hand zu halten.
Auch mit Christian Specht, Oberbürgermeister von Mannheim, will sich Knörr eng abstimmen. Diese sowie die enge gemeinsame Planung mit OB Blettner ist für weitere Schritte wesentlich.
Jetzt geht es darum, tragfähige Lösungen zu finden, die Mietern gerecht werden und gleichzeitig die regionale Wohnraumentwicklung ausgewogen und sozial halten. jg/red
Autor:Julia Glöckner aus Ludwigshafen |
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