Pflege-Ausbildung in Idar-Oberstein: Mentorenprogramm VerAplus startet an der Schule

Regionalkoordinator Klaus Zimmermann (3.v.l) mit den Mentorinnen sowie Vertreten der Pflegedirektion und der Schule für Gesundheitsfachberufe bei der Projektvorstellung | Foto:  SHG/Moritz Forster
  • Regionalkoordinator Klaus Zimmermann (3.v.l) mit den Mentorinnen sowie Vertreten der Pflegedirektion und der Schule für Gesundheitsfachberufe bei der Projektvorstellung
  • Foto: SHG/Moritz Forster
  • hochgeladen von Anja Stemler

Idar-Oberstein. Wer in der Pflege-Ausbildung steckt, muss nicht nur Fachwissen lernen, sondern auch sicher kommunizieren. An der Schule für Gesundheitsfachberufe am Klinikum Idar-Oberstein bekommen Auszubildende dafür jetzt zusätzliche Unterstützung. Die Schule kooperiert künftig mit dem bundesweiten Mentorenprogramm VerAplus des Senior Expert Service.

Schulleiterin Julia Pies hat die Zusammenarbeit initiiert. Das Ziel: Auszubildende in der Pflege fachlich, sprachlich und persönlich begleiten. Viele bringen internationale Wurzeln mit. Gerade im Pflegealltag zählt Sprache, etwa im Kontakt mit Patientinnen und Patienten, im Team und bei der Dokumentation.

So funktioniert das Mentoring in der Pflege-Ausbildung

Im Kern arbeitet VerAplus mit Mentoring-Tandems. Ehrenamtliche Mentorinnen und Mentoren begleiten einzelne Auszubildende oder kleine Gruppen über einen längeren Zeitraum. Dabei geht es um sprachliche Kompetenzen, Fachsprache und Unterstützung bei Fragen rund um Ausbildung und Alltag. Auch persönliche Gespräche und gemeinsame Aktivitäten gehören dazu.

Vor Ort trägt eine Gruppe Ehrenamtlicher aus Idar-Oberstein und der Region das Projekt. Dazu gehören Mitglieder der Initiative Omas gegen Rechts Idar-Oberstein sowie weitere Bürgerinnen und Bürger im Ruhestand. Viele von ihnen waren selbst als Lehrkräfte tätig und bringen pädagogische Erfahrung ein.

Klaus Zimmermann, Regionalkoordinator VerAplus für die Region Pfalz, koordiniert die Kooperation. „Die Kombination aus frühzeitiger Sprachförderung und Begleitung im Alltag hat den Einstieg in die Pflegeausbildung sowie die Integration wesentlich erleichtert“, sagt Zimmermann.

Die Unterstützung kostet die Auszubildenden nichts. Der Senior Expert Service bereitet die Ehrenamtlichen auf ihre Aufgabe vor und qualifiziert sie regelmäßig weiter. Die Begleitung dauert in der Regel ein Jahr und kann bei Bedarf verlängert werden.

Die Schule für Gesundheitsfachberufe will das Mentorenprogramm weiter ausbauen und sucht weitere ehrenamtliche Unterstützerinnen und Unterstützer. „Wir freuen uns über jede Person, die ihre Zeit und Erfahrung einbringen möchte. Ein pflegerischer Hintergrund ist keine Vorraussetzung um mitzumachen. Mit jedem zusätzlichen Mentor oder jeder zusätzlichen Mentorin können wir noch mehr Auszubildende auf ihrem Weg in den Pflegeberuf begleiten“, betont Schulleiterin Julia Pies.

Autor:

Anja Stemler aus Kusel-Altenglan

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

10 folgen diesem Profil
Kommentare sind deaktiviert.

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Karte einbetten

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Code einbetten

Funktionalität des eingebetteten Codes ohne Gewähr. Bitte Einbettungen für Video, Social, Link und Maps mit dem vom System vorgesehenen Einbettungsfuntkionen vornehmen.
Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.