Mehr Polizeipräsenz in öffentlichen Räumen: Strategie zeigt Wirkung
- Mehr Präsenz, mehr Kontrollen: Die Polizei Idar-Oberstein setzt ihre Strategie für mehr Sicherheit in öffentlichen Räumen auch 2026 fort.
- Foto: Polizeidirektion Trier
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Hunsrück. Am Donnerstag, 23. April, hat die Polizei Idar-Oberstein eine positive Zwischenbilanz ihrer Strategie zur Stärkung der Sicherheit in öffentlichen Räumen gezogen.
Wie die Polizeidirektion Trier berichtet, wurde die im Jahr 2025 gestartete Maßnahmenkonzeption auch im laufenden Jahr konsequent umgesetzt. Vor allem rund um den Bahnhof, in der Fußgängerzone sowie an weiteren als sensibel geltenden Orten war die Polizei deutlich häufiger präsent. Intensivere Streifen, abgestimmte Kontrollen mit dem Kommunalen Vollzugsdienst sowie Präventionsangebote und Bürgerdialoge prägten das Lagebild. Zwar ging die Zahl der Straftaten bislang nicht zurück, schwere Delikte oder besondere Auffälligkeiten wurden jedoch nicht beobachtet. Die Polizei erklärt stabile oder zeitweise steigende Zahlen mit der sogenannten Dunkelfelderhellung, da Straftaten durch die Präsenz schneller gemeldet oder entdeckt werden.
Allein in den vergangenen neun Monaten führten Einsatzkräfte rund 170 Kontrollen mit etwa 600 Personenkontrollen durch. Der nächste Schwerpunkt folgte am Mittwoch, 22. April, zwischen 15.00 und 21.00 Uhr. Mehr als 20 Kräfte von Polizei und Kommunalem Vollzugsdienst waren im Stadtgebiet und in Rhaunen im Einsatz. Dabei entstand eine Anzeige wegen Urkundenfälschung sowie drei Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten. Die Polizei kündigt an, das Konzept auch 2026 fortzuführen und weiter an die Lage anzupassen.
Autor:Anja Stemler aus Kusel-Altenglan |