Neues Drohnenabwehr-Geschäft aus Heidelberg: Werk in Brandenburg
- Das Unternehmen Heidelberger Druckmaschinen steigt mit einem Joint Venture in die Drohnenabwehr ein. Das Vorhaben wird am Standort in Brandenburg an der Havel umgesetzt. (Symbolbild)
- Foto: Uwe Anspach/dpa
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Heidelberg. Neue Technik zur Abwehr unerlaubter Drohnen soll künftig aus einem Projekt des Druckmaschinenherstellers Heidelberger Druckmaschinen kommen. Das Unternehmen steigt in den Markt für Systeme zum Schutz kritischer Infrastruktur ein.
Dafür gründet eine Tochter der Heidelberger Druckmaschinen AG gemeinsam mit dem US israelischen Technologieanbieter Ondas Autonomous Systems ein neues Unternehmen. Der Standort Brandenburg an der Havel soll zu einem Kompetenzzentrum für Drohnenabwehr und autonome Sicherheitssysteme ausgebaut werden.
Am Dienstag, 14. April, will sich Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke vor Ort über das Vorhaben informieren.
Schutz für kritische Infrastruktur
Die Technik soll vor allem Einrichtungen schützen, bei denen unerlaubte Drohnenflüge ein Sicherheitsrisiko darstellen. Dazu zählen unter anderem
- Flughäfen
- Standorte der Bundeswehr
- Energieversorger
Nach Angaben der Bundesregierung haben Sichtungen von Drohnen an sensiblen Einrichtungen in Deutschland seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine deutlich zugenommen.
Drohnen als Sicherheitsrisiko
Zuletzt sorgten Drohnenflüge auch am Hauptstadtflughafen BER für Probleme im Luftverkehr. Abwehrsysteme sollen unbemannte Fluggeräte erkennen und unschädlich machen, wenn sie etwa für Spionage oder Sabotage eingesetzt werden könnten. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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