Heidelberg: Bahn-Ersatzverkehr in der Dossenheimer Landstraße
- In der Dossenheimer Landstraße in Heidelberg steht die letzte größere Umbauphase an, erneut mit Ersatzverkehr für die Straßenbahn.
- Foto: rnv GmbH/Haubner
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Verkehr. In Heidelberg-Handschuhsheim steht bei der Neugestaltung der Dossenheimer Landstraße die letzte größere Umbauphase an. Nach Angaben der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH und der Stadt Heidelberg wird der Straßenbahnbetrieb auf einem Abschnitt in den Sommerferien erneut unterbrochen. Zwischen 12. August und 23. August fahren dort Ersatzbusse.
Betroffen ist der Abschnitt zwischen den Haltestellen Dossenheim Süd und Hans-Thoma-Platz. Die Linie 5 fährt weiterhin von Weinheim kommend bis Schriesheim Bahnhof sowie von Edingen kommend über Heidelberg Hauptbahnhof bis Hans-Thoma-Platz. Die Linie 21 verkehrt weiterhin regulär zwischen Bismarckplatz und Heiligenbergschule.
Arbeiten gehen in die sechste Phase
Derzeit liegt das Baufeld im nördlichen Abschnitt auf der Ostseite der Dossenheimer Landstraße. Dort wurden seit April laut rnv der Abwasserkanal und Versorgungsleitungen erneuert sowie rund 300 Meter Gleise gebaut. Auch der östliche Bahnsteig der barrierefreien Haltestelle Burgstraße ist demnach bereits deutlich erkennbar und soll bis zum Ende der aktuellen Phase weitgehend fertiggestellt werden.
Während der Sperrung soll auf der Baustelle noch einmal rund um die Uhr gearbeitet werden. Ab 24. August verlagern sich die Arbeiten ein letztes Mal auf die Westseite der Dossenheimer Landstraße. Dann werden dort laut Mitteilung der Gehweg erneuert, der Bussteig an der Ersatzhaltestelle Burgstraße gebaut, die Fahrleitungsanlage überarbeitet und die Haltestelle Burgstraße fertiggestellt.
Abschluss der Arbeiten im Oktober geplant
Parallel dazu erneuert die Stadt Heidelberg nach Angaben der Projektpartner die Einmündung der Fritz-Frey-Straße. Im Oktober sollen die Arbeiten in der Dossenheimer Landstraße abgeschlossen sein.
Die Gesamtmaßnahme läuft in sechs Bauphasen. Auf rund einem Kilometer werden neue Straßenbahngleise samt Fahrleitungsanlage verlegt, zwei Haltestellen barrierefrei ausgebaut sowie zusätzlich Abwasser-, Versorgungs- und Kommunikationsleitungen modernisiert. Straßenbeläge, Radwege und Gehwege werden ebenfalls erneuert.
Die Gesamtkosten beziffern die Projektpartner auf rund 50 Millionen Euro. Davon werden 19,50 Millionen Euro über das Landesverkehrsfinanzierungsgesetz gefördert.
Autor:Anouar Touir aus Ludwigshafen |