Heidelberger Druckmaschinen übernimmt Teile von Manroland Sheetfed
- Heidelberger Druckmaschinen kauft zu. (Archivbild)
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Heidelberg. Beim Druckmaschinenhersteller Heidelberger Druckmaschinen steht ein größerer Ausbau des Servicegeschäfts an. Das Unternehmen aus Heidelberg übernimmt Teile der Manroland Sheetfed Gruppe und stärkt damit Wartung, Ersatzteile und Vertrieb.
Nach Angaben des Konzerns wechseln das Service und Ersatzteilgeschäft sowie mehrere Vertriebsgesellschaften mit rund 600 Beschäftigten zu Heidelberger Druckmaschinen. Zusätzlich gehen Technologie und geistige Eigentumsrechte für Service und Ersatzteile sowie ausgewählte Vermögenswerte an den Maschinenbauer über. Zum Kaufpreis machten die Unternehmen keine Angaben.
Servicegeschäft soll weiter wachsen
Mit dem Zukauf will Heidelberger Druck sein Kerngeschäft ausbauen. Gerade Wartung und Ersatzteile gelten in der Branche als stabile Einnahmequelle. Der Konzern setzt darauf, damit die Ertragslage zu verbessern.
Für das laufende Geschäftsjahr 2026 und 2027 peilt das Unternehmen wieder deutlich höhere Gewinne an. Der Umsatz soll ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres bleiben. Im vergangenen Geschäftsjahr stiegen die Erlöse um ein Prozent auf 2,29 Milliarden Euro.
Produktion teilweise ins Ausland verlagert
Parallel setzt der Konzern ein Sparprogramm um. Dazu gehört auch eine stärkere Verlagerung der Produktion ins Ausland. Ziel sind niedrigere Kosten und eine höhere Wettbewerbsfähigkeit.
Nach Unternehmensangaben wird die meistverkaufte Druckmaschine inzwischen vollständig in China gefertigt. Zudem entstand ein neuer Standort in Nordmazedonien. Dort sollen einzelne Produktgruppen günstiger produziert werden.
Auch an deutschen Standorten läuft bereits seit längerer Zeit ein Personalabbau. Das Unternehmen erwartet dadurch sinkende Personalkosten und eine stärkere Position im internationalen Wettbewerb. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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