SV Sandhausen will gegen Homburg defensiv stabiler werden
- Der SV Sandhausen bereitet sich auf das Heimspiel gegen den FC Homburg vor.
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Sandhausen. Der SV Sandhausen empfängt den FC Homburg im Stadion am Hardtwald. Die Partie ist für den 22. August um 14 Uhr angesetzt. Vor dem Heimspiel benennt Trainer Kevin Stotz vor allem die Defensive als Arbeitsfeld.
Offensive funktionierte in Fulda
Beim jüngsten Auftritt in Fulda sei seine Mannschaft gut im Spiel gewesen, sagte Stotz laut Vereinsmitteilung. Das 1:0 habe der SVS nach seiner Einschätzung stark herausgespielt; eine 4:0-Führung in Fulda müsse man erst einmal erreichen. Gleichzeitig stellte der Trainer fest, dass die Mannschaft defensiv mehr Stabilität brauche.
Standards bleiben ein Thema
In den vergangenen zwei Spielen habe Sandhausen fünf Gegentore kassiert, vier davon nach Standardsituationen. Beim zweiten Gegentor in Fulda habe es nach Stotz' Analyse mehrere Fehler in der Entstehung gegeben: vom verursachten Freistoß über die Mauer bis zum Verhalten beim Abpraller. Die Abläufe seien angesprochen und trainiert worden.
Auf der anderen Seite habe der SVS auch zwei Standardtore erzielt. Den Ausgleich gegen Steinbach führte Stotz ebenfalls auf eine Standardsituation zurück. Co-Trainer Benni Sachs sei für diesen Bereich verantwortlich.
Rückkehrer und Ausfälle
Felix Lohkemper sei erstmals wieder teilweise bei der Mannschaft gewesen, absolviere aber weiter ein individuelles Rehaprogramm. Für das Wochenende komme ein Einsatz zu früh. Ferati steht nach seiner Gelbsperre wieder zur Verfügung. Maxi Wagner werde voraussichtlich vor dem Spiel erstmals wieder auf dem Platz stehen, sei für das Wochenende aber noch keine Option. Teoman Akmestanli trainiere wieder voll mit.
Homburg soll aktiver auftreten
Homburg sei laut Stotz der letzte Gegner der vergangenen Saison gewesen; diese Partie habe Sandhausen verloren. Für das anstehende Spiel erwartet er dennoch eine andere Ausgangslage. Homburg habe in der Regionalliga Ambitionen, verfüge über einen ordentlichen Etat und zähle aus Sicht des Trainers regelmäßig zu den Spitzenmannschaften.
Stotz rechnet damit, dass die Gäste aktiver auftreten als Fulda und Steinbach. Homburg werde Sandhausen gegen den Ball früher anlaufen und mehr Druck ausüben. Für seine Mannschaft gehe es darum, defensiv klarer und strukturierter zu werden und weniger Torchancen zuzulassen. Offensiv sieht der Trainer den SVS ausreichend aufgestellt, um Tore erzielen zu können.
U19-Sieg gegen Hoffenheim
Auch der Nachwuchs war Thema. Die U19 habe gegen Hoffenheim gewonnen. Stotz sprach laut Mitteilung von einem starken Spiel gegen den amtierenden Deutschen Meister. Zwei Spieler aus der U19 seien konstant bei den Trainingseinheiten der ersten Mannschaft dabei, weitere nähmen sporadisch am Trainingsbetrieb teil.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |