Mehr Brutstätten nach Regen: Stadt ruft zur Bekämpfung der Tigermücke auf
- Asiatische Tigermücke
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Heidelberg. Nach den Regenfällen der vergangenen Tage steigt das Risiko für eine starke Vermehrung der Tigermücke in der Stadt. Wer jetzt unnötige Wasseransammlungen entfernt, kann die Belastung in den kommenden Wochen deutlich senken.
Warum die aktuelle Wetterlage entscheidend ist
Durch den Regen haben sich viele künstliche Brutstätten mit Wasser gefüllt. Dazu zählen Regentonnen, Topfuntersetzer und andere Behälter im Garten oder auf dem Balkon. In diesen Wasseransammlungen sind bereits Tigermückenlarven geschlüpft. Wie die Stadt Heidelberg mitteilt, ist deshalb gerade jetzt die Mithilfe der Bevölkerung besonders wichtig.
Was im Alltag hilft
Am wirksamsten ist es, mögliche Brutstätten vollständig zu beseitigen. Wo das nicht möglich ist, kann eine gezielte Behandlung helfen.
- Regentonnen und Eimer regelmäßig leeren oder abdecken
- Topfuntersetzer trocken halten
- Nicht benötigte Behälter entfernen oder umdrehen
- Unvermeidbare Wasseransammlungen mit BTI behandeln
Kostenlose BTI Tabletten in Heidelberg
BTI Tabletten sind im Tigermücken Labor der ICYBAC GmbH in der Hebelstraße 9 erhältlich. Die Ausgabe erfolgt mittwochs von 9 bis 13 Uhr und freitags von 14 bis 18 Uhr. Pro Haushalt wird eine Packung kostenlos abgegeben. Bei höherem Bedarf sind weitere Tabletten dort sowie im Fachhandel und online erhältlich.
Was hinter BTI steckt
BTI steht für Bacillus thuringiensis israelensis. Es handelt sich um einen Wirkstoff natürlichen Ursprungs. Der eingesetzte Stoff wirkt ausschließlich im Verdauungstrakt bestimmter Mückenlarven. Für Menschen ist BTI nach Angaben der Stadt harmlos.
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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