Tigermückensaison endet in Heidelberg: Was jetzt im Herbst wichtig ist
- Wer im nächsten Frühjahr weniger Stechmücken im Garten haben will, sollte schon im Herbst aktiv werden
- Foto: Björn Pluskota, KABS e.V.
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Heidelberg. Wer im nächsten Frühjahr weniger Stechmücken im Garten haben will, sollte schon im Herbst aktiv werden. Die Stadt Heidelberg rät dazu, mögliche Brutstätten der Asiatischen Tigermücke spätestens Ende Oktober gründlich zu reinigen und trocken zu lagern. Ab Mitte September schlüpfen nach Angaben der Stadt immer weniger Tigermückenlarven aus ihren Eiern. Die erwachsenen Mücken leben nur noch wenige Wochen. Ihre Eier können aber den Winter überstehen und im Frühjahr erneut Larven hervorbringen.
Ziel ist es, abgelegte Eier an Regentonnen, Gießkannen, Kinderspielzeug, Untersetzern und anderen Wasserstellen abzubürsten. Danach sollten die Gefäße ausgewaschen und trocken gelagert werden. Das Spülwasser darf nicht in den Gully fließen, sondern sollte an Stellen versickern, damit die Eier dort nicht weiter überdauern können.
Beratungsstelle und Bti-Ausgabe enden für diese Saison
Brutstätten, die mit Bti behandelt werden, sollten noch bis Mitte Oktober weiter behandelt werden. So lassen sich auch die letzten geschlüpften Larven erreichen. Weil inzwischen keine oder kaum noch Larven der Asiatischen Tigermücke zu finden sind, enden auch die Öffnungszeiten der Beratungsstelle der Fachfirma ICYBAC in der Hebelstraße 9 für die Saison. Auch die Ausgabe von Bti-Tabletten in der Hebelstraße 9 sowie beim Ordnungsamt in der Bergheimer Straße 69 hat die Stadt ab sofort eingestellt.
Fragen beantwortet die Stadt Heidelberg unter stadt@heidelberg.de oder telefonisch unter 06221 58-10580.
Autor:Jens Vollmer aus Kaiserslautern |