Heidelbergs Oberbürgermeister bleibt Vorsitzender im UN-Forum
- Nachhaltige Stadtentwicklung und internationale Zusammenarbeit von Kommunen stehen im Mittelpunkt.
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Heidelberg. Heidelbergs Oberbürgermeister Eckart Würzner bleibt an der Spitze des UN Forum of Mayors. Beim sechsten Treffen des Gremiums am Montag, 12. Oktober, und Dienstag, 13. Oktober, in Genf wurde er als Vorsitzender wiedergewählt.
Damit übernimmt Würzner auch im kommenden Jahr eine wichtige Rolle bei der internationalen Zusammenarbeit von Städten und Kommunen unter dem Dach der Vereinten Nationen. Wie die Stadt Heidelberg mitteilt, trägt die Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa das Forum.
Städte stehen laut Mitteilung direkt vor großen Aufgaben. Dazu gehören die Folgen des Klimawandels, der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum, soziale Ungleichheiten und angespannte kommunale Haushalte. Gleichzeitig entwickeln Kommunen vor Ort konkrete Lösungen für Lebensqualität, Klimaschutz und nachhaltige Stadtentwicklung.
Treffen in Genf mit Fokus auf nachhaltige Stadtentwicklung
Im Mittelpunkt des Treffens stand die Umsetzung des UN-Nachhaltigkeitsziels 11 für nachhaltige Städte und Gemeinden. Vertreterinnen und Vertreter von Städten aus der UNECE-Region und darüber hinaus tauschten sich über praxiserprobte Ansätze für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung aus.
Zu den Themen gehörten nachhaltige Stadtentwicklung, angemessener und bezahlbarer Wohnraum sowie der Schutz des kulturellen und natürlichen Erbes. Die Teilnehmenden diskutierten gemeinsame Herausforderungen und erarbeiteten Empfehlungen für die internationale Zusammenarbeit. Die Ergebnisse fließen in die weitere Arbeit der UNECE ein.
Das UN Forum of Mayors gibt kommunalen Spitzenvertretungen eine Plattform, ihre Erfahrungen direkt in internationale Prozesse einzubringen und gemeinsame Positionen zu entwickeln. Die UNECE rief das Forum 2020 ins Leben und etablierte es 2023 formal als nachgeordnetes Gremium ihrer Kommission für Stadtentwicklung, Wohnungswesen und Landmanagement.
Oberbürgermeister Eckart Würzner sagt: „Die großen Herausforderungen unserer Zeit machen nicht an Stadtgrenzen halt. Ob Klimaschutz, bezahlbarer Wohnraum oder soziale Teilhabe – viele Antworten entstehen direkt vor Ort. Deshalb müssen die Erfahrungen und Perspektiven der Städte auch auf internationaler Ebene stärker berücksichtigt werden. Ich freue mich über das erneute Vertrauen und werde mich dafür einsetzen, dass die Stimme der Kommunen bei den Vereinten Nationen weiterhin Gehör findet“.
Bei Fragen ist die Stadt Heidelberg per E-Mail unter stadt@heidelberg.de und telefonisch unter 06221 58-10580 erreichbar.
Autor:Charlotte Basaric-Steinhübl aus Ludwigshafen |