Heidelberg schärft den Hitzeschutz: Mehr Trinkbrunnen und Tests mit Nebelduschen
- Wenn die Temperaturen steigen, rücken Trinkwasserstellen und Hitzeschutz in der Stadt besonders in den Fokus.
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Heidelberg. Wie gut kommt die Stadt durch die nächsten heißen Sommer. Heidelberg arbeitet gerade an einem Update für sein Klimaanpassungskonzept und nimmt dabei auch den Hitzeaktionsplan neu in den Blick.
Die Stadtverwaltung bringt Erfahrungen aus der starken Hitzeperiode im Juni und aus einer Arbeitsgruppe zum Sofortprogramm Hitzeschutz in die Überarbeitung ein.
Was konkret geplant ist
Die Stadt Heidelberg sieht unter anderem weitere Maßnahmen für besonders sensible Einrichtungen vor. Dazu zählen die Auswertung von Temperaturmessungen in Kitas, die Bedarfsermittlung und das Monitoring beim Einsatz von Kühlgeräten sowie die Prüfung baulicher Hitzeschutzmaßnahmen in Schulen, Kitas sowie Senioren- und Pflegeeinrichtungen.
Außerdem will Heidelberg das Trinkwasserbrunnen-Netz noch ausbauen. Geplant sind drei zusätzliche Brunnen noch 2026. Am Neckarmünzplatz sollen zudem Tests mit Nebelduschen beziehungsweise Sprühverneblern laufen.
Die Stadt fasst diese Themen aktuell im Klimaanpassungskonzept zusammen. Die Vorlage berät der Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt und Mobilität am Dienstag, 23. September. Danach soll der Gemeinderat am Mittwoch, 15. Oktober entscheiden.
Ein neues Videoporträt des Zentrum KlimaAnpassung zeigt außerdem, wie sich Heidelberg auf die Folgen des Klimawandels vorbereitet. Fachleute aus verschiedenen Bereichen der Stadtverwaltung stellen darin Beispiele aus dem Stadtgebiet vor. Weitere Informationen gibt es online unter www.heidelberg.de/klimawandelanpassung.
Autor:Jens Vollmer aus Kaiserslautern |