Heidelberg bündelt im September Beratungen zu Anerkennung, Beruf und Diskriminierung
- Wer einen Beratungstermin in Heidelberg braucht, sollte vorher anrufen oder eine E-Mail schreiben, denn spontane Besuche sind nicht möglich.
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Heidelberg. Wer im September Hilfe bei der Anerkennung eines ausländischen Abschlusses, bei der beruflichen Neuorientierung oder nach einer Diskriminierungserfahrung sucht, findet in Heidelberg mehrere kostenlose Beratungsangebote. Viele Termine laufen im Landfriedkomplex in Bergheim. Ohne vorherige Terminvereinbarung geht es aber nicht.
Wie die Stadtverwaltung mitteilt, koordiniert das Amt für Chancengleichheit die Angebote. Beratungen gibt es je nach Thema vor Ort, telefonisch oder online.
Anerkennung ausländischer Abschlüsse: Termine am Montag und Donnerstag
Zur Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse beraten Ljubica Selakovic Martinovic und Yulia Uksekova in der Regel montags und donnerstags von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr. Die nächsten Termine sind am 7., 10., 14., 17., 21., 24. und 28. September. Die Beratung findet im Landfriedkomplex, Gebäude C, beim Migrationsbeirat, Zimmer 404, Bergheimer Straße 147 statt.
Interessierte melden sich vorab über das IQ Beratungsportal Webapp, per E-Mail an anerkennung@ikubiz.de oder telefonisch unter 0621 40071213 an. Telefonisch ist das Team montags bis donnerstags von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr erreichbar. Die Beratung läuft auf Deutsch, Englisch, Ukrainisch, Russisch, Bosnisch, Kroatisch und Serbisch.
Nach der Anerkennungsberatung bietet das IQ Netzwerk eine Qualifizierungsbegleitung an. Das Angebot unterstützt auf dem Weg zur vollen Anerkennung. Dafür können Anpassungslehrgänge, Kenntnisprüfungen, Praktika oder Weiterbildungen notwendig sein. Voraussetzung sind Deutschkenntnisse ab B1. In Heidelberg finden Termine nach Voranmeldung freitags von 10 bis 14 Uhr statt. Der nächste Termin ist am Freitag, 18. September, ebenfalls im Landfriedkomplex, Gebäude C, Zimmer 404. Anmeldungen laufen per E-Mail an simone.mahgoub@ikubiz.de oder telefonisch unter 0621 40071263.
Studium, Weiterbildung, Führung: weitere Beratungstage in Heidelberg
Für Zugewanderte, die in Deutschland studieren oder ein Studium fortsetzen möchten, gibt es eine monatliche Beratung über die Bildungsberatung Garantiefonds Hochschule. Jana Reinhardt-Zech und Alicka Machurich beraten auf Deutsch oder Englisch, etwa zu Hochschulreife, Studienaufnahme und Studienfinanzierung. Auch dieses Angebot findet im Landfriedkomplex, Gebäude C, Zimmer 404 statt. Termine gibt es nach Anmeldung unter 0621 5980225 sowie per E-Mail an jana.reinhardt-zech@caritas-speyer.de oder Alicka.Machurich@Caritas-Speyer.de. Weitere Informationen stehen unter www.bildungsberatung-gfh.de.
Wer sich beruflich weiterbilden oder neu orientieren will, kann sich an das Regionalbüro für berufliche Fortbildung wenden. Die kostenlose Beratung von Karin Brückner findet an jedem ersten Freitag im Monat von 9 bis 12 Uhr statt, in Präsenz, telefonisch oder videobasiert. Der nächste Termin ist am Freitag, 4. September. Anmeldungen laufen unter 0621 97607776 oder per E-Mail an k.brueckner@rb-mannheim.de.
Für Frauen, die eine Führungsposition anstreben oder sich selbständig machen wollen, gibt es ebenfalls ein kostenloses Beratungsangebot. Der nächste Termin ist am Dienstag, 15. September, von 9 bis 17 Uhr. Weitere Termine sind nach individueller Vereinbarung möglich. Die Terminvereinbarung läuft unter 0621 2932590 oder per E-Mail an frauundberuf@mannheim.de. Corinna Schneider von der Kontaktstelle Frau und Beruf – Mannheim – Rhein-Neckar-Odenwald berät im Landfriedkomplex, Gebäude C, Zimmer 404.
Hilfe bei Diskriminierung, Antisemitismus sowie Fragen zu sexueller Orientierung
Die Psychologische LSBTIQ+ Beratungsstelle PLUS bietet in Heidelberg ein regelmäßiges, kostenloses Angebot zu Fragen der sexuellen Orientierung und geschlechtlichen Identität an. Das Angebot richtet sich an Betroffene, Angehörige und Fachkräfte. Beratungen sind vor Ort, per Telefon und online möglich. Termine laufen über 0621 3362110 oder per E-Mail an team@plus-rheinneckar.de. Weitere Infos stehen unter www.plus-rheinneckar.de.
Das Antidiskriminierungsbüro Heidelberg bei Mosaik Deutschland e.V. berät kostenlos Menschen, die Diskriminierung erlebt haben. Die Beratung kann vor Ort, telefonisch oder online stattfinden. Termine gibt es nach Vereinbarung unter 06221 3288652, 0179 1019153 oder per E-Mail an adb@mosaik-deutschland.de. Weitere Informationen stehen unter www.mosaik-deutschland.de.
Außerdem erfasst und dokumentiert die Kommunale Meldestelle Antisemitismus antisemitische Vorfälle in Heidelberg. Betroffene und Menschen, die Vorfälle beobachtet haben, erreichen das Amt per E-Mail an meldestelle_antisemitismus@heidelberg.de oder telefonisch unter 06221 58-15545. Nach Terminvereinbarung ist auch ein persönliches Gespräch möglich.
Autor:Charlotte Basaric-Steinhübl aus Ludwigshafen |