Heidelberg beteiligt sich an Aktionswochen gegen Antiziganismus

„Unbroken – The Song of Survivors“: Am Dienstag, 10. November 2026, gibt es um 19 Uhr im Gloria-Kino eine Filmvorführung mit anschließender Einordnung und Diskussion. | Foto: Gloria Kino
  • „Unbroken – The Song of Survivors“: Am Dienstag, 10. November 2026, gibt es um 19 Uhr im Gloria-Kino eine Filmvorführung mit anschließender Einordnung und Diskussion.
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Heidelberg. Mit Filmabenden, Diskussionen und einer Buchvorstellung beteiligt sich Heidelberg seit Sonntag, 5. Oktober, an den bundesweiten Aktionswochen gegen Antiziganismus. Die Veranstaltungen richten den Blick auf die Lebensrealitäten, Geschichten und Perspektiven von Sinti und Roma und schaffen Raum für Austausch in der Stadt.

Unter dem Motto Upre Kethane! finden die Aktionswochen erstmals bundesweit statt. Wie die Stadt Heidelberg mitteilt, beteiligen sich vor Ort Einrichtungen aus dem Runden Tisch gegen Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus mit einem eigenen Programm.

Das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma und die Forschungsstelle Antiziganismus an der Universität Heidelberg laden zu zwei Film- und Diskussionsabenden sowie zu einer Buchvorstellung ein. Dabei geht es darum, sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit Geschichte und Gegenwart von Sinti und Roma auseinanderzusetzen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Zwei besondere Einrichtungen in Heidelberg

Heidelberg verfügt mit dem Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma und der Forschungsstelle Antiziganismus über zwei bundesweit einzigartige Einrichtungen. Beide verbinden Erinnerung, Forschung und die Auseinandersetzung mit Antiziganismus.

Die Stadt setzt sich gemeinsam mit der Zivilgesellschaft für ein vielfältiges und diskriminierungsfreies Zusammenleben ein. Mit dem Runden Tisch gegen Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus hat sie dafür ein dauerhaftes Austausch- und Arbeitsforum geschaffen.

Kontakt zur Stadt Heidelberg gibt es per E-Mail an stadt@heidelberg.de. Weitere Informationen finden sich unter https://HD/service/kontakt.html#anker566809.

Autor:

Charlotte Basaric-Steinhübl aus Ludwigshafen

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