Modifizierte Planung für Beseitigung vorgestellt
Bahnübergang Gondelsheim

Die Gondelsheimer Maßnahme ist mit Gesamtausgaben in Höhe von rund 22,9 Millionen Euro und Gesamteinnahmen in Höhe von 19,1 Millionen Euro im Investitionsprogramm 2018 bis 2022 des Landkreises Karlsruhe enthalten.
  • Die Gondelsheimer Maßnahme ist mit Gesamtausgaben in Höhe von rund 22,9 Millionen Euro und Gesamteinnahmen in Höhe von 19,1 Millionen Euro im Investitionsprogramm 2018 bis 2022 des Landkreises Karlsruhe enthalten.
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  • hochgeladen von Cornelia Bauer

Gondelsheim. Im Jahr 2012 hat der Kreistag die Beseitigung des schienengleichen Bahnüberganges in Gondelsheim in Form einer innerörtlichen Lösung beschlossen und die Verwaltung beauftragt, ein Planfeststellungsverfahren einzuleiten. Im Rahmen der Fortschreibung des Kreisstraßenprogramms wurden die Gremien regelmäßig über den Projektfortgang informiert.

In der jüngsten Sitzung des AUT berichtete Landrat Dr. Christoph Schnaudigel, dass jetzt auch die Deutsche Bahn der innerörtlichen Lösung grundsätzlich zugestimmt und eine Finanzierungszusage ab dem Jahr 2021 für Planungsleistungen und ab dem Jahr 2023 auch für Bauleistungen abgegeben hat. Vorgestellt wurde eine modifizierte Planung, die sich aus der Abstimmung zwischen der Deutschen Bahn, dem Bundesverkehrsministerium, dem Land Baden-Württemberg und der Gemeinde Gondelsheim bezüglich der kreuzungs- bzw. nicht kreuzungsbedingten Kosten ergeben hat. Das Gremium begrüßte, dass sich die Änderungen positiv auf die Kosten und die Finanzierung des Vorhabens auswirken und stimmte – auch weil der grundsätzliche Charakter eines überdeckelten Knotenpunktes erhalten bleibt – der modifizierten Planung zu.

Die kreuzungsbedingten Kosten werden zwischen der Deutschen Bahn, dem Bund und dem Landkreis Karlsruhe beziehungsweise der Gemeinde Gondelsheim aufgeteilt. Nach aktuellem Stand erhält der Landkreis Karlsruhe auf die zuwendungsfähigen Kosten einen Zuschuss von 50 Prozent nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz, welches jedoch überarbeitet werden soll und eventuell zu einer erhöhten Förderung beziehungsweise einer Verminderung des Eigenanteils von Kreis und Gemeinde führen könnte.

Die Maßnahme ist mit Gesamtausgaben in Höhe von rund 22,9 Millionen Euro und Gesamteinnahmen in Höhe von 19,1 Millionen Euro im Investitionsprogramm 2018 bis 2022 des Landkreises Karlsruhe enthalten. Aufgrund der finanziellen Zusagen der Deutschen Bahn wird der Beginn der Hauptbauarbeiten für das Jahr 2022 angestrebt. Die Bauzeit ist mit etwa drei Jahren zu veranschlagen. ps

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