Die Weinprinzessin der Verbandsgemeinde Deidesheim im Portrait
Tamara Fränzle will Weinkönigin werden

Tamara Fränzle, eine Weinprinzessin auf dem Weg zur Weinkönigin.
  • Tamara Fränzle, eine Weinprinzessin auf dem Weg zur Weinkönigin.
  • Foto: Stephan Presser
  • hochgeladen von Judith Ritter

Von Jutta Meyer

Deidesheim/Meckenheim. Tamara Fränzle besticht durch ihre Natürlichkeit und durch ihren jugendlichen Charme, sie ist die Jüngste im Reigen der Bewerberinnen um die Krone zur Pfälzischen Weinkönigin. In ihrer Amtszeit als Weinprinzessin der Verbandsgemeinde Deidesheim hat sie Erfahrung, sich in der Öffentlichkeit wirksam zu präsentieren, dabei hat sie aber ihr eigenes Profil nie verändert, sie ist sehr natürlich geblieben, geht unbefangen und herzlich auf ihre Gesprächspartner ein.
„Ich werde mich nicht verbiegen, ich bleibe, wie ich bin“, sagt sie bescheiden. „Als ich zur Weinprinzessin der Verbandsgemeinde gekrönt wurde, habe ich bereits mit dem Gedanken gespielt, mich um die Krone der Pfälzischen Weinkönigin zu bewerben. Ich bin bodenständig, bin mit der Kultur und dem Pfälzer Weinbau vertraut. Gerne besuche ich die Hof- und Weinfeste, sie sind für mich eine attraktive und sinnvolle Freizeitgestaltung, die vor allem die Gemeinschaft von Gleichgesinnten fördert. Meine Eltern betreiben Obstbau, wir haben eine Obstbrennerei. Ich wohne sehr gerne in Meckenheim, habe den Vorteil, dass ich gleich in der Natur bin, laufe gerne mit meinem Hund durch die Felder“ betont sie.
Tamara Fränzle hatte bereits mit fünfzehn Jahren im Meckenheimer Weingut Braun ein Praktikum absolviert. Die Arbeit im Weinberg und in der Kellerei gefiel ihr so gut, dass sie beschloss , nach dem Abitur auf dem Hannah-Ahrendt-Gymnasium in Haßloch ein halbjähriges Praktikum im bekannten Weingut Bassermann-Jordan in Deidesheim zu absolvieren, um ihr Wissen um den edlen Pfälzer Tropfen zu erweitern. Die Leidenschaft für den edlen Traubensaft vertiefte sie weiter und schloss ihr drittes Lehrjahr im Weinbaubetrieb Heiner Sauer in Böchingen mit Erfolg ab.
Zwischendurch ging sie auf Reisen, in Österreich, in Neuseeland, in Israel und Australien schnupperte sie in deren Weinkultur hinein. Natürlich ließ sie das Nachbarland Frankreich nicht aus, hier hatte sie sogar die Gelegenheit bei einem Sensorik-Wettbewerb, einer professionellen Weinverkostung, teilzunehmen.
„Ich habe ein festes Berufsziel, deshalb schließe ich ein Studium für Weinbau und Önologie in Geisenheim an. Nach dem Studium habe ich mehrere Möglichkeiten in diesem Metier zu arbeiten, zum Beispiel in der Weinvermarktung oder in der Produktion“, sagt Tamara Fränzle. Pfalz-Wein hat ihr entsprechende Literatur gegeben, in die sie sich einliest.
„Wein ist ein spannendes Thema und so vielfältig“, so die sympathische Anwärterin auf die Pfälzische Weinkrone. Tamara Fränzle ist auch sehr sozial: Bereits mit dreizehn Jahren fuhr sie zweimal mit dem Bus nach Neustadt in den Wohnstift, um sich um ältere Mitmenschen zu kümmern. Vor einiger Zeit organisierte sie mit ihren Vorgängerinnen, den Weinprinzessinnen Julia Kren und Andrea Groß, eine Weinprobe in Meckenheim, deren Erlös von 1000 Euro an eine Schule in Indien gespendet wurde.
Tamara Fränzle geht entspannt auf den Krönungsabend am Freitag, 4. Oktober, im Saalbau zu. “Ich achte die vier Mitbewerberinnen, wir haben untereinander einen guten Kontakt“, gesteht die grazile junge Meckenheimerin. „Ich freue mich, dass meine Eltern meine Bewerbung unterstützen, danke ihnen sehr und freue mich, dass ich einen großen Fan-Club habe“, hebt sie im Gespräch mit dem Wochenblatt hervor. laub

Autor:

Laura Braunbach aus Ludwigshafen

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