Tamara Fränzle folgt Lena Franz als neue Weinprinzessin der Verbandsgemeinde Deidesheim
Aus Riesling wird Liebe

Lena Franz (Mitte) setzt im Beisein der Pfälzischen Weinprinzessin Alisa Weber der neuen Weinprinzessin der Verbandsgemeinde Deidesheim Tamara Fränzl die Krone auf's Haupt.
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  • Lena Franz (Mitte) setzt im Beisein der Pfälzischen Weinprinzessin Alisa Weber der neuen Weinprinzessin der Verbandsgemeinde Deidesheim Tamara Fränzl die Krone auf's Haupt.
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Deidesheim. Als eine „ungewöhnliche“, eine „außergewöhnliche“, als eine „ganz besondere Weinprinzessin“ bezeichnete Bürgermeister Manfred Dörr die scheidende Weinhoheit Lena Franz am Freitagabend zum Auftakt der Deidesheimer Weinkerwe. Im Beisein der Pfälzischen Weinprinzessin Alisa Weber setzte Lena ihrer Nachfolgerin um das Amt der Weinprinzessin der Verbandsgemeinde Deidesheim Tamara Fränzle die Krone auf’s Häubchen.
„Du hast mit deinem Charme Menschen im In- und Ausland begeistert“, lobte Dörr. Herzhafte Worte des Abschieds fand der Meckenheimer Bürgermeister Heiner Dopp: „Lena, du warscht immer gud druff“. Dass er allen Grund zum Strahlen hatte, lag beim Krönungszeremoniell auf der Hand: Just zu ihrer 1.250-Jahrfeier konnte die Gemeinde Meckenheim wieder die Weinprinzessin der Verbandsgemeinde Deidesheim stellen - um damit fast nahtlos an die Ära der gleichfalls aus Meckenheim stammenden ehemaligen Pfälzischen Weinkönigin Julia Kren anzuknüpfen.
„Zurück liegt ein wunderbares Jahr“, schwärmte Lena in ihrer Abschiedsrede und versprach ihrer Nachfolgerin ein spannendes Jahr mit vielen aufregenden Erlebnissen. Äußerst selbstbewusst präsentierte sich Tamara Fränzle in ihrer völlig frei gehaltenen Antrittsrede. Zur Zeit durchläuft die 21-Jährige eine Ausbildung als Winzerin im Deidesheimer Weingut Bassermann-Jordan. Auf den Geschmack gekommen sei sie durch ihre frühere Verkaufstätigkeit im Weingut Braun in Meckenheim. Ihre Faszination für die Weinwelt war auch der Grund, warum sie die bereits vor zwei Jahren geäußerte Bitte von Bürgermeister Heiner Dopp, sich doch um das Amt der Weinprinzessin zu bewerben, mit großer Begeisterung erfüllte. „Aus Interesse wurde Leidenschaft“, betonte Tamara, die sich auf „ein pralles Jahr voller Ereignisse“ und auf die besondere Ehre freute, im Rahmen der 1.250-Jahrfeier Meckenheim repräsentieren zu dürfen. Gleichzeitig stellte sie den Jubiläumswein vor. Den sogenannten „Macko“-Wein gibt’s in einer limitierten Auflage von 1.250 Flaschen, jeder beteiligte Winzer hat dazu 500 Kilogramm Trauen gestellt. Mit den Worten „ein Wein mit herrlichen Apfel- und Birnen-Aromen, einem spannende Säure-Kick und einer angenehm abrunden Süße, kurzum ein Wein, der Spaß macht“, charakterisierte Tamara den mit speziellen Etiketten versehenen Jubiläumstropfen.
„Hier kommt dein Herzblatt - aus Riesling wird Liebe“, hieß es dann bei der anschließenden, von den Deidesheimer Kerwebuwe moderierten und von einer Show begleiteten traditionellen Rieslingweinprobe. „Herzblatt Nummer 1“ war natürlich die neue Weinprinzessin selbst, die sechs Kerwebuwe zur Auswahl hatte. Umgekehrt durfte Kerwebub Martin Lukas als Herzblatt Nummer 2, von sechs ehemaligen Deidesheimer Weinhoheiten seine Wunschkandidatin auswählen. Als spritzig und lebhaft wie der zum Auftakt gereichte Macko-Riesling entpuppte sich dabei die frisch gekürte Weinprinzessin, die nach eigenem Bekunden auf „einen knackigen Riesling“ steht, der „gerne auch ein bissel reif sein darf". pac

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