SV Elversberg erlebt wilden Bundesliga-Nachmittag gegen Augsburg
- Die SV Elversberg setzte sich in einem torreichen Spiel gegen den FC Augsburg durch.
- Foto: Anouar Touir
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Saarland. Die SV Elversberg hat am 6. Spieltag der Fußball-Bundesliga den FC Augsburg mit 4:3 (3:1) besiegt. In der ausverkauften URSAPHARM-Arena fielen sieben Tore, zudem griff der Videoassistent mehrfach ein. Vier Strafstöße, ein aberkannter Treffer und lange Nachspielzeit prägten die Partie.
Frühe Führung durch Petkov und Günther
Elversberg erwischte einen schnellen Start. Nach einem Handspiel eines Augsburger Verteidigers entschied Schiedsrichter Florian Exner nach VAR-Überprüfung auf Strafstoß. Lukas Petkov scheiterte zunächst an FCA-Torhüter Finn Dahmen, verwertete aber den Nachschuss zum 1:0 in der 4. Minute.
Nur drei Minuten später erhöhte Lasse Günther nach einem schnellen Konter auf 2:0. Maurice Krattenmacher hatte den Angriff eingeleitet und Günther in Szene gesetzt. Maxi Rohr baute die Führung per Kopf nach einer Ecke in der 28. Minute auf 3:0 aus.
Augsburg verkürzt vor und nach der Pause
Die Gastgeber mussten noch vor der Halbzeit zweimal verletzungsbedingt wechseln: Noah Darvich und Jan Gyamerah wurden durch Luca Sirch und Freddy Schmahl ersetzt. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte verkürzte Augsburgs Fabian Rieder per Handelfmeter auf 1:3.
Nach der Pause kam der FC Augsburg zu weiteren Möglichkeiten. Michael Gregoritsch verwandelte in der 76. Minute einen Foulelfmeter, nachdem Lukas Pinckert beim Klärungsversuch einen Gegenspieler mit hohem Bein getroffen hatte. Elversbergs vermeintliches 4:2 durch Bundesliga-Debütant Ralf Adam wurde anschließend wegen Abseits nach VAR-Eingriff aberkannt.
Schmahl trifft, Elversberg übersteht Nachspielzeit
Freddy Schmahl stellte in der 89. Minute nach Vorarbeit von Petkov auf 4:2. Augsburg antwortete unmittelbar: Mert Kömür traf nach dem Anstoß zum 3:4.
In der siebenminütigen Nachspielzeit traf Adam noch den Pfosten. Noel Futkeu setzte einen Elfmeter an die Latte, nachdem er im Strafraum zu Fall gebracht worden war. In der 99. Minute überprüfte das Schiedsrichterteam ein mögliches Handspiel im Elversberger Strafraum, entschied diesmal jedoch nicht auf Strafstoß.
Trainer Vincent Wagner sagte nach der Partie, seine Mannschaft müsse nach zwei knapp über die Zeit gebrachten Drei-Tore-Führungen cleverer werden, um in der Bundesliga zu bestehen. [red]
Autor:Fußball im Südwesten: Vereinsnachrichten & Ergebnisse aus Rheinhessen |