Hertha BSC schafft Sprung in die 2. Frauen-Bundesliga
- Hertha BSC hat sich in den Aufstiegsspielen gegen den 1. FC Saarbrücken den Platz in der 2. Frauen-Bundesliga gesichert.
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Frauenfußball. Hertha BSC spielt in der Saison 2026/2027 erstmals in der 2. Frauen-Bundesliga. Der Meister der Regionalliga Nordost setzte sich in den Aufstiegsspielen gegen den 1. FC Saarbrücken durch.
Im Rückspiel verlor das Team aus Berlin zwar vor 4203 Zuschauerinnen und Zuschauern im ausverkauften Stadion auf dem Wurfplatz mit 2:3, der Aufstieg stand nach dem 4:1 im Hinspiel aber dennoch fest.
Hertha startete ideal in die Partie. Elfie Wellhausen traf bereits nach zehn Sekunden zur Führung. Saarbrücken antwortete jedoch schnell, Yara Volpert glich in der 12. Minute aus.
Späte Tore entscheiden das Duell
Lange blieb offen, ob Saarbrücken das Aufstiegsrennen noch einmal spannend machen kann. In der 83. Minute brachte Wellhausen Hertha erneut in Führung und erzielte damit ihren 33. Treffer inklusive der Aufstiegsspiele. In der Nachspielzeit drehten Kristin Hauck (90.+1) und Kapitänin Lena Ripperger (90.+5) das Rückspiel zwar noch zugunsten des 1. FC Saarbrücken, für die Gesamtwertung reichte das aber nicht mehr.
Für den saarländischen Klub endete damit die Hoffnung auf den Sprung in die zweithöchste Spielklasse. Hertha BSC steigt dagegen erstmals in die 2. Frauen-Bundesliga auf.
Drei Aufsteiger stehen fest
Neben Hertha BSC schaffte auch die U 21 des 1. FC Köln den Aufstieg. Die Kölnerinnen kamen im Rückspiel gegen Holstein Kiel zu einem 0:0, nachdem sie das Hinspiel 4:0 gewonnen hatten. Bereits direkt sportlich qualifiziert war die U 20 der TSG Hoffenheim als Meister der Frauen-Regionalliga Süd.
Autor:Anouar Touir aus Ludwigshafen |