Elfer-Drama bei Elversberg: SVE gewinnt 4:3 gegen Augsburg
- Wieder mal vor dem Bildschirm: Schiedsrichter Florian Exner
- Foto: Uwe Anspach/dpa
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Elversberg. Die SV Elversberg hat sich mit einem spektakulären 4:3 gegen den FC Augsburg den dritten Saisonsieg gesichert. Der Bundesliga-Neuling aus dem Saarland führte zur Pause bereits 3:1, musste nach einer turbulenten Schlussphase aber bis zum Abpfiff zittern.
Vier Elfmeter und vier VAR-Eingriffe
Die Partie an der Kaiserlinde geriet vor allem wegen der Entscheidungen von Schiedsrichter Florian Exner zum Ausnahme-Spiel. Sieben Tore, vier Strafstöße, ein zurückgenommener Elversberger Treffer von Reif Adam und vier VAR-Eingriffe prägten die Begegnung.
Für Augsburg verwandelten Fabian Rieder und Michael Gregoritsch Elfmeter. Elversbergs Lukas Petkov traf nach einem Strafstoß im Nachschuss. Noel Futkeu setzte seinen Versuch an die Latte. SVE-Torwart Niklas Kristof sagte anschließend: „Es hat sich heute angefühlt wie ein Elfmeterschießen. So ein Spiel habe ich noch nie erlebt.“
Augsburg fordert Prüfung der letzten Szene
In der langen Nachspielzeit reklamierte Augsburg erneut einen möglichen Handelfmeter gegen Elversbergs Kapitän Lukas Pinckert. Exner pfiff die Partie jedoch ab, ohne sich die Szene noch einmal am Bildschirm anzusehen.
FCA-Trainer Manuel Baum sprach von einem „verrückten Sieg“ für Elversberg und kritisierte die zahlreichen Unterbrechungen. Auch Augsburgs Robin Fellhauer bemängelte den fehlenden Spielfluss. Für den früheren Elversberger Kapitän war das Wiedersehen mit seinem Ex-Club zugleich emotional.
Elversbergs Trainer Vincent Wagner war nach dem nervenaufreibenden Spiel erleichtert. Seine Mannschaft hatte schon beim 3:2 zum Saisonauftakt gegen Bayer Leverkusen nach einer deutlichen Führung noch bangen müssen. Gegen Augsburg brachte die SVE den Vorsprung diesmal über die Zeit. [dpa/red]
Autor:Fußball im Südwesten: Vereinsnachrichten & Ergebnisse aus Rheinhessen |