Einspruch nach Elversberg-Spiel: Schalke kämpft für Ndiaye
- Schalkes Ndiaye (l) reagiert fassungslos auf seinen Platzverweis.
- Foto: Uwe Anspach/dpa
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Elversberg. Nach dem Zweitliga-Spiel gegen Schalke 04 rückt eine umstrittene Schiedsrichterentscheidung in den Mittelpunkt. Der Tabellenführer aus Gelsenkirchen hat Einspruch gegen den Platzverweis von Moussa Ndiaye eingelegt. Die Szene ereignete sich beim 2:1-Auswärtssieg bei der SV Elversberg am Sonntag, 12. April.
Der Defensivspieler sah in der 51. Minute die Gelb Rote Karte wegen angeblich wiederholten Foulspiels. Nach Ansicht der Schalker war die Entscheidung jedoch falsch. Der Verein sprach von einem „unberechtigten“ Platzverweis.
TV-Bilder widersprechen der Entscheidung
Schiedsrichter Michael Bacher hatte ein Foul von Ndiaye gewertet. Fernsehbilder zeigen jedoch eine andere Szene. Demnach wurde der Schalker eher selbst gefoult. Elversbergs Spieler Lukas Petkov rutschte dabei aus und ging zu Boden. Der Videoassistent konnte nicht eingreifen. Bei Gelb Roten Karten ist eine Überprüfung durch den VAR derzeit nicht vorgesehen. Auch aus Elversberg kam Verständnis für die Kritik. Trainer Vincent Wagner sagte nach der Partie. „Es war sicherlich keine gelb rote Karte.“
Sperre gegen Münster droht
Bleibt der Platzverweis bestehen, fehlt Ndiaye im nächsten Spiel. Schalke empfängt am Samstag, 18. April, Preußen Münster. Mit dem Einspruch hofft der Club, die Sperre noch abzuwenden. dpa/red
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |