DFB-Pokal: 1. FC Saarbrücken mit Pech im Elfmeterschießen gegen Hertha BSC
- Der 1. FC Saarbrücken im DFB-Pokalspiel gegen Hertha BSC.
- Foto: Anouar Touir
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Saarbrücken. Der 1. FC Saarbrücken ist in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen den Zweitligisten Hertha BSC nach Elfmeterschießen ausgeschieden. Nach 120 Minuten stand es 1:1, vom Punkt setzte sich Berlin mit 5:3 durch.
Kevin Broll rückt in die Startelf
Cheftrainer Argirios Giannikis nahm im Vergleich zu den ersten beiden Ligaspielen eine Änderung vor: Kevin Broll begann anstelle von Matteo Bignetti im Tor. Der Torhüter stand früh im Mittelpunkt. Bereits in der dritten Minute parierte er gegen Sebastian Andersen, kurz darauf hielt er auch den Versuch von Deyovaisio Zeefuik aufs kurze Eck.
Hertha BSC bestimmte in der Anfangsphase das Spiel, Saarbrücken verteidigte über weite Strecken geschlossen und suchte nach Umschaltmomenten. Nach zehn Minuten wurde der FCS erstmals gefährlich, als Abdenego Nankishi einleitete und Daniel Gleiber Florian Pick bediente. Dessen Abschluss blieb jedoch in der Berliner Abwehr hängen. Auf der Gegenseite traf Zeefuik nach einer abgefälschten Flanke nur die Latte.
Kurz vor der Pause hatte Saarbrücken seine beste Möglichkeit des ersten Durchgangs: Christian Kühlwetter bereitete vor, Nankishi lief auf Marius Gersbeck zu, scheiterte aber am Berliner Torwart.
Hertha geht nach der Pause in Führung
Auch nach dem Seitenwechsel kam Hertha zu Chancen. Julian Eitschberger verzog deutlich, Kevin Sessa scheiterte mehrfach an Broll. Nach einer Stunde wechselte Giannikis erstmals und brachte Kai Brünker sowie Sebastian Vasiliadis für Gleiber und Alexander Staff.
In der 69. Minute fiel die Berliner Führung. Paul Segun traf aus der Distanz zum 0:1. Saarbrücken reagierte mit weiteren Wechseln: Kelsey Owusu kam für Nankishi, später ersetzten Calogero Rizzuto und Abdoulaye Kamara Niko Bretschneider und Kühlwetter.
Fahrner trifft spät zum Ausgleich
In der Schlussphase hielt Broll den FCS zunächst im Spiel, als Farid Alfa-Ruprecht an ihm scheiterte. Im Gegenzug hatte Brünker die Chance auf den Ausgleich, brachte den Ball aber nicht im Tor unter. In der 90. Minute fiel das 1:1: Fahrner nahm eine abgewehrte Ecke mit der Brust an und traf aus 18 Metern.
In der Verlängerung hatte Pascal Klemens früh eine Kopfballchance für Berlin, zielte aber vorbei. Später verhinderte Broll gegen Luca Schuller einen weiteren Gegentreffer, als er den Ball mit dem Kopf klärte. Nach 120 Minuten blieb es beim 1:1.
Entscheidung im Elfmeterschießen
Im Elfmeterschießen begann Hertha. Josip Brekalo traf, Mladen Cvjetonivic glich für Saarbrücken aus. Linus Gechter brachte Berlin erneut in Führung, Florian Pick scheiterte anschließend an Gersbeck. Schuler erhöhte für die Gäste, Rizzuto traf für den FCS. Kevin Sessa verwandelte für Hertha. Brünker musste anschließend treffen, doch Gersbeck parierte seinen Versuch zum 3:5-Sieg der Hertha.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |