Umsatzplus bei Boehringer Ingelheim: Zwei neue Medikamente
- Die zwei neu eingeführten Medikamente werden in der Onkologie und bei Atemwegserkrankungen eingesetzt. (Archivbild)
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Ingelheim. In Ingelheim hat der Konzern Boehringer Ingelheim im Jahr 2025 deutlich mehr Umsatz erzielt. Das wirkt sich auf den Standort in Rheinland-Pfalz aus, der zu den wichtigsten Forschungszentren des Unternehmens gehört.
Der Pharmakonzern steigerte den Umsatz mit Medikamenten für Menschen und Tiere währungsbereinigt um 7,3 Prozent auf 27,8 Milliarden Euro. Nach Angaben des Unternehmens kamen im Jahresverlauf zwei neue Arzneimittel auf den Markt.
Neue Medikamente gegen schwere Lungenerkrankungen
Ein neues Medikament gegen Lungenkrebs wurde in den USA eingeführt. Ein weiteres Arzneimittel zur Behandlung von Lungenfibrose kam in den USA und in China auf den Markt. Beide Erkrankungen gelten als medizinisch besonders anspruchsvoll.
Mehr Geld für Forschung und Entwicklung
Die Investitionen in Forschung und Entwicklung erhöhte Boehringer Ingelheim von 6,2 auf 6,4 Milliarden Euro. Angaben zum Gewinn machte das Familienunternehmen nicht.
Wachstum auch bei Diabetes und Tiergesundheit
Bei Medikamenten für Menschen sorgten vor allem Therapien gegen Nierenerkrankungen, Typ-2-Diabetes und Herzinsuffizienz für Zuwächse. In der Tiergesundheit trieben Mittel gegen Parasitenbefall das Geschäft.
Zudem arbeitet Boehringer Ingelheim nach eigenen Angaben mit Landwirten, Tierärzten und Behörden zusammen, um meldepflichtige Tierseuchen wie Vogelgrippe, Maul- und Klauenseuche sowie das Blauzungenvirus einzudämmen. dpa/red
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Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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