SC Freiburg: Frauen behalten im Heimspiel gegen Mainz die Oberhand
- Symbolbild: SC Freiburg im Einsatz.
- Foto: Anouar Touir
- hochgeladen von Wochenblatt Redaktion
Frauenfußball. Die Frauen des SC Freiburg haben am vierten Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga ihren zweiten Saisonsieg geholt. Im Dreisamstadion gewann die Mannschaft gegen den 1. FSV Mainz 05 mit 3:0 (1:0). Ilayda Açıkgöz traf in der 28. Minute, Carina Brunold erhöhte in der 75. Minute, Emma Memminger setzte in der 84. Minute den Schlusspunkt.
Mainz macht Freiburg früh Probleme
Für beide Teams war es das erste Aufeinandertreffen in der Frauen-Bundesliga. Mainz war nach drei Niederlagen zum Saisonstart ohne Punkte angereist, hielt die Partie aber lange offen. Die Gäste hatten in der Anfangsphase mehr Spielanteile und kamen durch Mattson Strickler zu frühen Abschlüssen. Auch SC-Torhüterin Anna Reimann wurde schnell gefordert.
Die Freiburgerinnen kamen zunächst schwerer in ihre Struktur. Die Führung fiel aus der Distanz: Açıkgöz trieb den Ball durchs Mittelfeld und traf aus rund 25 Metern in die linke Ecke. Bis zur Pause blieb Mainz gefährlich, unter anderem durch Strickler, Gentiana Fetaj und Kapitänin Johanna Berg.
Pfostenchance für Mainz, Wechsel beim SC
Nach der Pause blieb Mainz druckvoll. Emma Junold schoss knapp vorbei, Rio Takizawa traf in der 55. Minute den Pfosten. Freiburg verteidigte kompakter und suchte nach Entlastung. Nach gut einer Stunde kamen Carina Brunold und Johanna Hebben in die Partie; Hebben gab dabei ihr Bundesligadebüt.
Eine Viertelstunde vor Schluss nutzte Freiburg eine Szene über die rechte Seite. Luca Birkholz legte im Strafraum auf Brunold ab, die per Direktschuss zum 2:0 traf. Für Brunold war es wie für Açıkgöz das erste Tor im SC-Trikot. Neun Minuten später erzielte Memminger mit einem Rechtsschuss von der linken Strafraumecke ihr erstes Bundesliga-Tor.
Trainer Konrad ordnet das Spiel ein
SC-Trainer Marco Konrad sprach nach der Partie von einem schwierigen Spiel. „Mainz war sehr präsent und hat uns das Leben schwer gemacht. Das Spiel war sicherlich über lange Zeit nicht so deutlich wie das Ergebnis am Ende“, sagte er laut Vereinsmitteilung. Freiburg habe im Ballbesitz nicht so stark agiert, auch wegen des Gegners.
Der SC musste im Heimspiel mehrere Ausfälle auffangen. Kapitänin Lisa Karl fehlte krankheitsbedingt, Nicole Ojukwu wegen muskulärer Probleme. Auch Mia-Lena Maas, Laura Benkarth, Ingibjörg Sigurðardóttir, Meret Felde, Zoe Schick, Tessa Blumenberg und Nia Szenk standen nicht zur Verfügung. Lisa Kolb spielte rechts in der Abwehr und trug erstmals die Kapitänsbinde bei den SC-Frauen. Sabah Seghir gab ihr Startelfdebüt, Alena Bienz kehrte in die Anfangsformation zurück.
Weiteres Heimspiel gegen Leverkusen
In der Schlussphase kam auch Weena Simmen zu ihrem Bundesligadebüt. Einen vierten Treffer verpasste Birkholz in der Nachspielzeit, als sie mit einem von Suguri Hashitani verursachten Foulelfmeter an Torhüterin Mamiko Matsumoto scheiterte. Am 20. September empfangen die SC-Frauen Bayer 04 Leverkusen. Spielbeginn im Dreisamstadion ist um 16 Uhr.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |