Mainz 05 unterstützt Hilfe für obdachlose Menschen bei Hitze
- Mainz 05 hat in Mainz eine Streetwork-Tour zum Hitzeschutz für obdachlose Menschen begleitet.
- Foto: Anouar Touir
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Mainz. Mainz 05 hat nach Vereinsangaben eine Streetwork-Tour durch die Mainzer Innenstadt begleitet und dabei Wasser sowie Kappen an obdachlose Menschen verteilt. Anlass war das Thema Hitzeschutz für Menschen ohne Wohnung.
Begleitet wurde die Aktion von Streetworkerin Ute Hamann von Armut und Gesundheit in Deutschland e. V. Der Verein unterstützt nach eigenen Angaben Menschen, die von Armut und Wohnungslosigkeit betroffen sind.
Tour durch die Mainzer Innenstadt
Ute Hamann ist laut Mainz 05 mindestens einmal pro Woche mit dem Fahrrad auf einer festen Route in der Innenstadt unterwegs. Wie lange eine solche Tour dauert, hängt den Angaben zufolge davon ab, wie viele Menschen angetroffen werden und welche Gespräche sich ergeben. Die Einsätze dauern demnach zwischen 45 Minuten und zwei Stunden.
Mainz 05 begleitete eine dieser Touren und verteilte dabei Kappen sowie Mineralwasserflaschen. In der Mitteilung schildert der Verein, dass Streetwork vor allem vom Aufbau von Vertrauen lebt und regelmäßige Kontakte dafür entscheidend sind.
Streetwork geht über die Ausgabe von Hilfsmitteln hinaus
Nach Darstellung des Vereins umfasst die Arbeit nicht nur die Verteilung von Wasser oder anderen Hilfsmitteln. Im Mittelpunkt stünden persönliche Gespräche, Hinweise auf Aufenthalts- und Versorgungsmöglichkeiten sowie die Vermittlung an weitere Hilfsangebote.
Als Anlaufstelle nennt die Mitteilung die Zitadelle in Mainz. Dort gebe es unter anderem fachärztliche Versorgung, Hilfe bei Anträgen und Papieren, gesetzliche Betreuung sowie weitere soziale Beratung. Ute Hamann begleite zudem einmal pro Woche die Tour eines Arztmobils, das medizinische Versorgung direkt zu Betroffenen bringe.
Nach Angaben von Mainz 05 arbeitet Armut und Gesundheit in Deutschland e. V. eng mit weiteren Einrichtungen zusammen. So könne auch bemerkt werden, wenn Menschen über längere Zeit nicht mehr gesehen werden und möglicherweise Unterstützung benötigen.
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |